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Netzwerk gegen multiple Sklerose gestartet

Donnerstag, 3. Januar 2013

Mainz – Ein europäisches Netzwerk namens „ITN-NeuroKine“ zur Ausbildung von Nachwuchs­wissenschaftlern, die sich mit multipler Sklerose befassen, hat Anfang Januar unter Federführung der Universitätsmedizin in Mainz seine Arbeit aufgenommen. Der Name steht für „Initial Training Network for Neurogical disorders orchestrated by cytoKines“. „Das Kernziel unseres neuen Forschungsnetzwerks ITN-NeuroKine ist es, Erkenntnisse über die Kommunikationsstörungen zwischen den Immunzellen zu gewinnen“, sagte Ari Waisman, Einrichtungsleiter des Instituts für Molekulare Medizin (IMM) an der Universitätsmedizin Mainz.

Im Fokus stünden Zytokine, die die Kommunikation zwischen den Immunzellen regeln. Das Forschungsnetzwerk setzt sich aus einem internationalen Forschungsteam aus den Gebieten molekulare und zelluläre Neuroimmunologie und Neuropathologie zusammen. Beteiligt sind Wissenschaftler der Universität Zürich, der Medizinischen Universität Wien, dem Pariser Institut National de la Santé et de la Recherche Médicale, der Università Vita-Salute San Raffaele mit Sitz in Mailand, dem in Rechovot (Israel) beheimateten Weizmann Institute of Science, dem Erasmus Universitair Medisch Centrum Rotterdam, der Charité - Universitätsmedizin Berlin und Unternehmen aus der Industrie.

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Zu letzterer Gruppe zählen die Miltenyi Biotech GmbH, Apitope Technology Ltd., die Phenex Pharmaceuticals AG und die Mainzer BioNTech AG. Weitere Partner sind die Postdoc Career Development Initiative in Utrecht, die Novartis Institutes for BioMedical Research in Basel und GlaxoSmithKline. Die Europäische Kommission stellt Fördergelder in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro für den Netzwerkaufbau bereit.

„Das ITN-NeuroKine steht zum einen für Spitzenforschung im Berührungsfeld zwischen dem Gehirn und dem Immunsystem. Zum anderen gibt es jungen Nachwuchs­wissen­schaftlern die Möglichkeit einer spezialisierten Ausbildung“, betonte der Wissenschaft­liche Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Reinhard Urban. © hil/aerzteblatt.de

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