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Medizintechnologien der Zukunft

Montag, 7. Januar 2013

Berlin – Forschungsfelder, neue Techniken und Entwicklungen zeigt eine neue Broschüre des Bundesverbandes Medizintechnologie. In sieben Kapiteln greift sie Beispiele für neue Ansätze heraus, die in der Patientenversorgung in naher Zukunft eine Rolle spielen könnten.

Ein Beispiel ist das Projekt „KueAkk“ für „Künstliche Akkomodation“. Die Entfernung der eingetrübten natürlichen Linse bei Katarakt und die anschließende Implantation einer künstlichen Linse ist inzwischen  eine Standardoperation. Das Projekt KueAkk arbeitet an einem intelligenten Implantat für die Wiederherstellung der Akkommodationsfähigkeit nach einer Operation.

Ein intelligentes Mikrosystem könnte anstelle einer starren Intraokularlinse im Kapselsack implantiert werden. Das künstliche Akkommodationssystem soll je nach Bedarf voll­ständig autark die Brechkraft eines integrierten optischen Elements anpassen. „Eine Möglichkeit, den Akkommodationsbedarf berührungsfrei zu ermitteln, stellt die Auswertung der Augenbewegung dar“, heißt es in dem Beitrag.

Andere Kapitel der Broschüre widmen sich unter anderem einer besseren Hörfähigkeit im Alter, implantierbaren Sensoren zur Diagnose und Therapie von Herzinsuffizienz und intelligenten Hüftprothesen. „Der medizintechnische Fortschritt ist nicht nur Hoffnungs­träger für den Menschen. Er bietet auch Lösungen für die Gesellschaft und das Gesundheitssystem. […] Das bietet Lösungsansätze für eine langfristige Entlastung der sozialen Sicherungssysteme und hilft somit sozialadäquate und wirtschaftlich bezahlbare Lösungen für die gesellschaftliche Herausforderung des demografischen Wandels zu finden“, heißt es im Vorwort. © hil/aerzteblatt.de

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