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Ärzteschaft

Qualitätsbericht dokumentiert Niveau in Schleswig-Holsteins Praxen

Dienstag, 8. Januar 2013

Bad Segeberg – „Die Qualität in den Praxen Schleswig-Holsteins stimmt, die Patienten sind in guten Händen.“ Das sagte die Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereini­­gung (KV) Schleswig-Holstein, Monika Schliffke, bei der Vorstellung des Qualitätsberichtes 2011 Anfang Januar in Bad Segeberg.

Danach kontrolliert die KV des Bundeslandes die Qualität von mehr als 40 Unter­suchungs- und Behandlungsmethoden regelmäßig – Ärzte und Psychotherapeuten dürfen in diesen Bereichen nur dann tätig werden, wenn sie ihre Fertigkeiten kontinu­ierlich und regelmäßig belegen.

In einigen Bereichen müssen sie Zeugnisse und zertifizierte Fortbildungen nachweisen, in anderen gibt es in Abhängigkeit der Komplexität strengere Kontrollen. Beispielsweise kontrolliert die KV jedes Jahr ambulante medizinische Behandlungen wie Gelenk­spiegelungen oder Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen mittels Stichproben.

Bei der Qualitätssicherung arbeiten niedergelassene Ärzte und die KV eng zusammen. Rund 100 besonders sachverständige Ärzte unterstützen die KV, indem sie sich neben ihrer Praxistätigkeit in Qualitätssicherungskommissionen engagieren. „Dieses Zusammenspiel gehört zu den Stärken einer selbstverwalteten und freiberuflichen Ärzteschaft, die immer im Interesse ihrer Patienten handelt“, betonte Schliffke. © hil/aerzteblatt.de

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