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Überblick zu Studien in der Urologie

Dienstag, 8. Januar 2013

Hamburg – Auf ihr nationales urologisches Studienregister hat die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) hingewiesen. Es soll abgeschlossene und laufende urologische Studien, die Industrie und nichtkommerzielle Institutionen initiiert haben, möglichst vollständig erfassen. „Ziel des Registers ist, dass sich Ärzte, Betroffene und potenzielle Studienpartner rasch und übersichtlich über die Studienaktivitäten in der Urologie umfassend informieren können“, sagte Bernd Wullich, Leiter des DGU-Studienregisters und DGU-Vorstand für Forschungsförderung.

Das 2010 gestartete Register ist jetzt direkt an das Deutsche Register Klinischer Studien (DRKS) angebunden. Dieses wiederum ist das offizielle deutsche Primärregister der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO).

Der Administrator des Registers, Christoph Becker, sieht die Vorteile für sein Fach in der umfassenden Darstellung urologischer Studien, ohne sie mehrfach eingeben zu müssen. Alle Studien aus Primärregistern würden automatisch in das Metaregister der WHO über­nommen und stünden damit global zur Verfügung.

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Der wichtigste Aspekt ist laut Becker jedoch, dass durch die Anmeldung und Regis­trierung geplanter klinischer Studien über das DGU-Studienregister und damit letztlich über das DRKS die Anforderungen des International Committee of Medical Journal Editors (ICMJE) zwingend erfüllt werden. Sie verlangen im Kern, dass geplante klinische Studien vor Forschungsbeginn angemeldet und registriert werden müssen. Andernfalls sei eine spätere Veröffentlichung der Ergebnisse in medizinischen Fachmedien abzu­lehnen.

Hintergrund dafür ist der sogenannte Publikationsbias, die unausgewogene und statis­tisch verzerrte Darstellung der Forschung zu einem Thema insgesamt. „Indem uner­wünschte oder nicht-signifikante Ergebnisse einfach in Schubladen verschwinden, werden Berichterstattung und Überblick über die tatsächliche Forschung zu dem Thema verzerrt“, so Becker. Dem wirke die ICMJE-konforme prospektive Registrierung klinischer Studien entgegen. © hil/aerzteblatt.de

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