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Politik

Weniger Bürokratie bei Krebsbehandlungen in Sicht

Donnerstag, 10. Januar 2013

Berlin – Maßgebliche Verbände im Gesundheitswesen haben heute in Berlin eine Absichtserklärung zur Tumordokumentation unterzeichnet. Darin verpflichten sich die Akteure im Bereich der Krebsversorgung, gemeinsam an einer datensparsamen einheitlichen Tumordokumentation mitzuarbeiten. Diese Erklärung ist ein Ziel des sogenannten Nationalen Krebsplans.

„Eine qualitativ hochwertige Versorgung erfordert auch ein gewisses Maß an Dokumen­tation. Die Dokumentation sollte aber kein Selbstzweck sein“, sagte Bundesgesundheits­minister Daniel Bahr (FDP). Wenn Daten nicht mehrfach erfasst, sondern mehrfach genutzt würden, hätten Ärzten mehr Zeit für das Gespräch mit den Patienten.

Unterzeichnet wurde die Erklärung von der Deutschen Krebsgesellschaft, der Deutschen Krebshilfe, der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren, der Ge­sund­heits­mi­nis­ter­konferenz der Länder, dem Gemeinsamen Bundes­aus­schuss, dem GKV-Spitzenverband, dem Verband der privaten Kran­ken­ver­siche­rung, der Bundes­ärzte­kammer, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, der Deutschen Krankenhausgesellschaft, der Vertretung der Patientenorganisationen und der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland.

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In einer neu zu gründenden Arbeitsgruppe „Datensparsame einheitliche Tumordokumentation“ sollen Experten und Vertreter der Institutionen nun gemeinsam Vorschläge zur Vereinfachung der erforderlichen Dokumentationsanforderungen erarbeiten. © hil/aerzteblatt.de

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