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Weitere Vorwürfe gegen Heilbronner Kliniken

Montag, 14. Januar 2013

Heilbronn – Die Heilbronner SLK-Kliniken, die einen niederländischen Skandalarzt beschäftigten, sehen sich weiteren Vorwürfen ausgesetzt. So sollen sie in der Heilbronner Klinik am Gesundbrunnen und am Plattenwald in Bad Friedrichshall einen Arzt ohne gültige Approbation beschäftigt haben. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte einen SWR-Bericht, wonach gegen den Mann wegen Verstoßes gegen die Bundesärzteordnung ermittelt werde.

Ein solcher Verstoß könne mit einer Haftstrafe von bis zu einem Jahr bestraft werden. Der Arzt war nach einem Zeugenhinweis von der Polizei kontrolliert worden, als er unter starkem Medikamenteneinfluss Auto fuhr. Gegen ihn werde auch wegen fahrlässiger Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt.

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Die Staatsanwaltschaft leitete bereits Vorermittlungen gegen den niederländischen Mediziner ein, der unter anderem in den SLK-Kliniken beschäftigt war und dort mittler­weile entlassen wurde. In den Niederlanden soll er in rund 20 Fällen Patienten fälsch­licherweise schwere Krankheiten wie Alzheimer, multiple Sklerose und Parkinson attestiert haben.

Zudem soll der Mediziner in mehreren Fällen Patienten unnötig am Gehirn operiert haben. Ein Patient habe sich das Leben genommen, offenbar als Folge einer fälschlicherweise diagnostizierten Alzheimer-Erkrankung, heißt es in Medienberichten. In Deutschland haben sich mindestens zwei Patienten über Probleme nach Behandlungen durch den Arzt beklagt. © dapd/aerzteblatt.de

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