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Politik

Kasse will künstliche Befruchtung bei Unverheirateten erstatten

Montag, 14. Januar 2013

München – Streit um Kassenleistungen bei unerfülltem Kinderwunsch: Die Berliner Betriebskrankenkasse VBU will auch unverheirateten Paaren künstliche Befruchtungen bezahlen. Deswegen hat sie beim Landessozialgericht Berlin-Brandenburg Klage gegen das Bundesversicherungsamt eingelegt, wie das Magazin Focus berichtet. Die Aufsichtsbehörde hatte der Kasse verboten, die Kosten für eine künstliche Befruchtung auch unverheirateten Paaren zu ersetzen. Das Gesetz beschränkt die Finanzierung auf Ehepaare.

Die VBU will die Ausweitung nun vor Gericht durchsetzen, heißt es in der Mitteilung weiter. Auch andere Kassen hätten ihre Leistungen auf diesem Gebiet deutlich erhöht. Sie weichten die strikten Altersgrenzen im Gesetz auf oder zahlten auch für einen vierten Versuch der künstlichen Befruchtung. © kna/aerzteblatt.de

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