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Müttergenesungswerk startet Infokampagne für Hausärzte

Dienstag, 15. Januar 2013

Berlin – Mit Informationen zu Mütter- und Mutter-Kind-Kuren wendet sich das Mütter­genesungswerk an Hausärzte. „Uns ist es sehr wichtig, Ärzte, die in direktem Kontakt mit Müttern und ihren Kindern stehen, adäquat zu informieren, denn 2,1 Millionen Mütter sind kurbedürftig“, sagte Anne Schilling, Geschäftsführerin des Müttergenesungswerkes in Berlin.

Sie betonte, die Chancen stünden gut, dass die Krankenkassen Kuren bewilligen, wenn die Mütter ein entsprechendes medizinisches Attest vorweisen könnten. Das Mütter­genesungswerk weist darauf hin, dass es sich bei den Kuren um ein sozialmedizinisches Gesamtkonzept handle, dessen nachhaltige Wirkung wissenschaftlich erwiesen sei.

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Das Werk kümmere sich dabei um die vorbereitende Beratung, Antragsverfahren und Suche nach der passenden Klinik, die stationäre Vorsorge und Rehabilitation sowie Angebote der Nachsorge am Wohnort.

Die Informationskampagne, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt wird, umfasst Fachinformationen für Ärzte, stellt aber auch Informationen für Mütter vor. Ärzte können sie für die Praxis bestellen und an Mütter weitergeben. © hil/aerzteblatt.de

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Kommentare

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Avatar #108046
Mathilda
am Mittwoch, 16. Januar 2013, 20:03

Väter sind herzlich willkommen!

Das Müttergenesungswerk richtet sich historisch bedingt in erster Linie an Mütter. Allerdings findet man auch dort den Hinweis, dass endtsprechende Maßnahmen auch für Väter mit ihren Kindern angeboten werden.
Deutlicher wird das SGB V (§24 bzw. §41), wo schon in der Überschrift von "Vorsorge-" bzw. "Rehabilitation für Mütter und Väter" gesprochen wird. Die Maßnahmen sind bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen genauso für Väter gedacht; bei einem alleinerziehenden und wahrscheinlich berufstätigen Vater dürfte die zu prüfende Voraussetzung der psychischen Belastung sicherlich vorliegen. Gehen Sie einfach zu einer Beratungsstelle des Müttergenesungswerkes oder wenden Sie sich an Ihre Krankenkasse!
Und lassen Sie sich nicht vom Namen stören; auch der VdK heißt heute noch "Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands", obwohl er z.B. Kindergärten betreibt ;-)
Avatar #92214
H.-D. Falkenberg
am Mittwoch, 16. Januar 2013, 13:12

Müttergenesungswerk startet Infokampagne........

Sie gestatten die Frage, ob das Müttergenesungswerk auch Vätern mit Kindern im Bedarfsfall eine Kur anbieten darf. So werden aus den Mutter-Kind-Kuren Vater-Kind-Kuren. Immer mehr Väter sind alleinerzíehend und haben sicherlich ähnliche Probleme wie die Mütter (aus eigener Erfahrung). Leider werden sie bislang ignoriert, oder doch nicht?
Hans-Dieter Falkenberg
falkenberg@pghc.de
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