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Ärzteschaft

Thüringen: Zahl der Niedergelassenen stagniert

Dienstag, 15. Januar 2013

Jena-Maua – Die Zahl der niedergelassenen Ärzte in Thüringen stagniert trotz einer leichten Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Das berichtet die Lan­des­ärz­te­kam­mer heute. Zum Jahresende 2012 gab es 3.385 Niedergelassene in dem Bundesland, Ende 2011 waren es 3.334. Vor zehn Jahren lag die Zahl bei 3.363. 4.872 Ärzte waren Ende 2012 im Krankenhaus tätig gegenüber 4.642 Ende 2011. Insgesamt verzeichnete die Kammer ein Mitgliederwachstum: Zum 31. Dezember 2012 gab es 11.738 Ärzte bei der Lan­des­ärz­te­kam­mer, 2011 waren 11.425 gemeldet.

Den deutlichsten Zuwachs gab es bei den ausländischen Ärzten. Erstmals wurde mit 1.002 Medizinern aus dem Ausland die 1.000er Marke überschritten. Im Jahr zuvor waren es noch 843 gewesen. Bei den Ärzten aus dem Ausland nehmen Rumänen den Spitzen­platz mit 172 Personen ein. Die weiteren oberen Plätze werden derzeit von Slowaken (88), Bulgaren (81), Ungarn (76), Österreichern (53) und Polen (51) belegt. Der Großteil der ausländischen Ärzte arbeitet im Krankenhaus.

„Wir können […]dankbar sein, dass die ausländischen Kollegen in unser Bundesland gekommen sind und die gesundheitliche Versorgung mit aufrecht halten“, sagte Kammerpräsident Mathias Wesser. Genauso wichtig sei es aber, Maßnahmen mit den verschiedenen Partnern im Gesundheitswesen zu entwickeln und zu bündeln, die für den künftigen ärztlichen Nachwuchs vor Ort sorgten. © hil/aerzteblatt.de

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