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Ausland

Emirate führen Gratis-Behandlung für Paare mit Kinderwunsch ein

Donnerstag, 17. Januar 2013

Abu Dhabi – Unentgeltliche künstliche Befruchtungen sollen einem Sinken der Geburtenrate in den Vereinigten Arabischen Emiraten entgegenwirken. Auf Anordnung des Herrschers von Dubai, Scheich Mohammed bin Rashid, können Staatsbürger künftig kostenlos reproduktionsmedizinische Maßnahmen im „Dubai Gynaecology & Fertility Centre“ in Anspruch nehmen, berichtet die in Abu Dhabi erscheinende Zeitung The National vom Donnerstag. Das Projekt trägt den Namen „Amal“, zu Deutsch „Hoffnung“.

Den Angaben zufolge sank die Geburtenrate in den Emiraten in den zwei Jahrzehnten seit 1990 von 4,4 Lebendgeburten pro Frau auf 1,7. Ursachen dafür sei ein höherer Anteil von Arbeitsmigrantinnen in der Statistik, aber auch ein Wandel in der arabischen Gesellschaft. Die Unfruchtbarkeitsrate bei einheimischen Paaren liege wie im übrigen Durchschnitt bei 10 Prozent.

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Ein Befruchtungsversuch im reproduktionsmedizinischen Zentrum in Dubai koste umgerechnet 4.500 bis 5.300 Euro, so der Bericht. Jährlich 500 bis 600 Paare aus den Emiraten ließen sich dort behandeln, daneben auch ausländische Patienten. Seit der Gründung der Fachklinik 1991 kamen durch die Hilfe der Mediziner laut The National 3.000 Kinder zur Welt. © hil/aerzteblatt.de

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Bruddler
am Freitag, 18. Januar 2013, 07:44

Wer darf?

Man sollte hinzufügen, daß Staatsbürger nur zehn Prozent der Bevölkerung ausmachen, und daß eine unverheiratete Wöchnerin (Arbeitsmigrantin) direkt aus dem Kreisssaal in Abschiebehaft kommt. Unverheiratete einheimische Mütter gibt es auf Anordnung des Herrschers ohnehin nicht.
LNS

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