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Universitätsklinikum Heidelberg: „2012 war ein gutes Jahr“

Donnerstag, 17. Januar 2013

Heidelberger-Ionenstrahl-Therapiezentrum-(HIT)

Heidelberg – Der Vorstand der Universitätsklinik Heidelberg hat ein positives Resümee der Entwicklungen im vergangenen Jahr gezogen. Beim Neujahrsempfang Mitte Januar bedankte er sich bei den Mitarbeitern für ihren Einsatz in Krankenversorgung, Forschung und Lehre, mahnte aber zugleich bei Politik und Krankenkassen an, dass herausragende Leistungen eine ausreichende Finanzierung benötigten.

Als Höhepunkt des vergangenen Jahres nannte der Leitende Ärztliche Direktor Guido Adler die Inbetriebnahme der Gantry, eines Großgerätes zur Tumorbestrahlung mit Protonen und Schwerionen. Er wies darauf hin, dass diese technische Innovation vor allem die Möglichkeit für klinische Studien bietet, um die neue Therapie wissenschaftlich zu erproben.

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Weitere medizinische Höhepunkte waren 2012 die Eröffnung der deutschlandweit ersten Wachstation für Patienten mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz und der Ambulanz für Gewaltopfer, der ersten klinisch-forensischen Ambulanz dieser Art in Baden-Württemberg.

Steigende Kosten konnte die Universitätsklinik bislang durch Leistungssteigerung auffangen. Auch für das vergangene Jahr erwarte man so wieder die „schwarze Null“, sagte die Kaufmännische Direktorin Irmtraut Gürkan. Rund 65.000 Patienten wurden stationär behandelt, es gab 425.000 ambulante Neuzugänge bei über einer Million ambulanten Besuchen. „Patientenversorgung auf höchstem Niveau hat ihren Preis, das muss sich auch in gerechten Löhnen niederschlagen. Diese Mehrkosten sollten durch Anhebung des Krankenhausbudgets ausgeglichen werden“, erklärte Gürkan.

Leistungssteigerungen sind mit einer zunehmenden Arbeitsbelastung verbunden, sagte Pflegedirektor Edgar Reisch. Immer ältere Patienten benötigten mehr Pflege, bei gleichzeitig kürzerer Verweildauer im Krankenhaus. Hier profitiere das Klinikum von Berufseinsteigern aus der eigenen Akademie für Gesundheitsberufe. „Entgegen dem deutschlandweiten Trend konnten wir bisher alle offenen Stellen mit qualifizierten Bewerbern besetzen“, so Reisch.

Akademischer Höhepunkt des Jahres 2012 war der abermalige Erfolg der Universität Heidelberg im Exzellenzwettbewerb. „Die Medizinische Fakultät ist eine tragende Säule und hat wichtige Impulse geliefert“, sagte Claus Bartram, Dekan der Medizinischen Fakultät.

Klinikum und Fakultät in Heidelberg beschäftigen rund 11.000 Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. Derzeit studieren etwa 3.500 angehende Ärzte in Heidelberg.

© hil/aerzteblatt.de

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