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Vermischtes

Gericht verlangt wissenschaftlichen Beleg bei Werbung für Gesundheit

Freitag, 18. Januar 2013

Koblenz – Wer bei einem Produkt mit gesundheitsfördernder Wirkung wirbt, muss diese wissenschaftlich belegen können. Das hat das Oberverwaltungsgericht Koblenz in einem heute veröffentlichten Urteil entschieden. Die Richter wiesen damit die Berufung eines Warenhauses zurück, dass seine Sandalen unter anderem damit bewarb, das Produkt „kann helfen, Cellulite vorzubeugen“. Dies hatte bereits das Landgericht Mainz verboten.

Auch die Koblenzer Richter begründeten, dass die Werbung irreführend sei, weil der wissenschaftliche Nachweis fehle. Wer mit gesundheitlichen Wirkungen von Produkten werbe, müsse besonders strenge Anforderungen an die Werbeaussagen erfüllen. (Aktenzeichen: 9U922/12, Urteil vom 10. Januar 2013). © dapd/aerzteblatt.de

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Guenther12
am Freitag, 18. Januar 2013, 17:40

Werbung mit Gesundheitsaussagen

Das Urteil müsste eigentlich das Ende der Werbung für Produkte sein, die angeblich die Abwehrkräfte stärken oder vor Atherosklerose schützen sollen. Danone, Unilever & Co. werden sich davon aber nicht beeindrucken lassen. Und leider hat keiner die finanzielle Power, gegen sie zu erfolgreich klagen.

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