Vermischtes

Handbuch gibt Überblick über Rechte von Menschen mit Behinderung

Dienstag, 22. Januar 2013

Düsseldorf – Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (VZ NRW) hat ein Handbuch für Menschen mit Behinderung veröffentlicht. Der Ratgeber will einen Überblick über die Rechte behinderter Menschen und „Orientierungshilfe im Dschungel des Sozialsystems“ bieten.

Denn laut VZ müssen sich Menschen mit Behinderung, die finanzielle Hilfen bei Versich­erungen oder Ämtern beantragen, oft auf einen Spießrutenlauf einstellen. Nicht immer sei schnell und eindeutig zu klären, wer zuständig ist und auf welche Zuschüsse im Einzelfall gepocht werden kann.

Anzeige

Mit dem Buch informiert die VZ deshalb über die Ansprüche behinderter Erwachsener und Kinder gegenüber Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung sowie bei Arbeits­agenturen, Versorgungs-, Sozial- und Integrationsämtern. Es zeigt, welche Nachteils­ausgleiche und Fördermittel zur Verfügung stehen.

Zudem gibt es fachkundige Antworten auf Fragen zu individuellen Regelungen und Leistungen am Arbeitsplatz sowie zu Hilfen und Fördermöglichkeiten für behinderte Kinder und Jugendliche. Ein Serviceteil mit nützlichen Adressen und Publikationen rundet das umfassende Handbuch für Betroffene mit Handicaps ab.

Der Ratgeber kostet 11,90 Euro und ist in den örtlichen Beratungsstellen der VZ NRW erhältlich oder kann über das Internet bestellt werden. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

20.02.17
Gebärdensprache soll Wahlfach in Hessen werden
Frankfurt am Main – Die Muttersprache Gehörloser wird mit den Händen gesprochen. An hessischen Schulen könnte Gebärdensprache bald auf dem Stundenplan stehen – auch für Hörende. Der hessische Landtag......
13.02.17
Dortmund – Bei der Heimunterbringung eines Sehbehinderten darf dessen angespartes Blindengeld nicht für die Berechnung der Kostenbeteiligung herangezogen werden. Dies hat das Sozialgericht Dortmund in......
13.01.17
Karlsruhe/Cottbus – Ein Gehbehinderter kann zwar auf eine Rampe oder einen Treppenlift zur eigenen Wohnung pochen – der Einbau eines Fahrstuhls ist aber so gravierend, dass es dafür die Zustimmung......
10.01.17
Bonn – Menschen mit Behinderungen fühlen sich bei der Fernsehnutzung häufig ausgeschlossen. Das zeigt eine von den Medienanstalten und der Aktion Mensch geförderte Studie zur Barrierefreiheit, die......
09.01.17
Vorstoß zu Sex auf Rezept für Pflegebedürftige stößt auf Kritik
Berlin – Die pflegepolitische Sprecherin der Grünen, Elisabeth Scharfenberg, ist mit ihrem Vorschlag zu geförderten sexuellen Dienstleistungen für Pflegebedürftige und Behinderte auf Kritik – auch in......
20.12.16
Moderne Beinprothese führt nicht zu geringerer Unfallrente
Kassel – Die gesetzliche Unfallversicherung darf eine Verletztenrente nicht allein deshalb kürzen, weil der Verletzte eine neue mikroprozessorgesteuerte Beinprothese erhalten hat. Das hat das......
16.12.16
Bundesrat beschließt zahlreiche Reformen
Berlin – Der Bundesrat hat heute zahlreiche Reformen rund um die Themen Gesundheit und Soziales gebilligt. Es geht unter anderem um Arzneimittel, Pflege sowie die Teilhabe von behinderten Menschen.......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige