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Überblick über die Entwicklung neuer Antibiotika

Donnerstag, 31. Januar 2013

Berlin – Der Verband der forschenden Arzneimittelhersteller (VFA) hat die Vorschläge der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina zur Antibiotikaforschung begrüßt. „Die vorhandenen Präparate müssen mit noch mehr Bedacht eingesetzt und die Entwicklung neuartiger antibiotischer Wirkstoffe beizeiten organisiert werden“, sagte VFA-Hauptgeschäfts­führerin Birgit Fischer in Berlin.

Die beiden Akademien empfehlen in einer Stellungnahme unter anderem die Einrichtung eines Runden Tisches zu Antibiotika-Resistenzen und neuen Antibiotika, mehr Grund­lagen­forschung zur Resistenzbildung, vermehrte Kooperationen zwischen Industrie und akademischen Forschung sowie Fördermittel oder Darlehen für klinische Studien zur Antibiotika-Erprobung.

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Fischer kündigte für die kommenden fünf Jahre bis zu neun neue Antibiotika an. „Aber mittelfristig besteht Bedarf an Antibiotika mit heute noch gar nicht bekannten Wirkprinzipien; und für deren Entwicklung müsse beizeiten das Engagement in der akademischen wie der industriellen Forschung gestärkt und koordiniert werden“, sagte sie. Eine vom VFA eingerichtete Online-Datenbank gebe einen Überblick über Antibiotika in der Entwicklung.

Zum Schutz der Patienten bleibe es aber ebenso wichtig, die vorhandenen Präparate verantwortungsvoll einzusetzen und die Verbreitung resistenter Keime genau zu überwachen“, so Fischer. © hil/aerzteblatt.de

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