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Ärzteschaft

Mehr Ärzte in Brandenburg – Ärztemangel trotzdem weiterhin problematisch

Montag, 4. Februar 2013

Potsdam – Ende 2012 gab es in Brandenburg 12.286 Ärzte, das sind 2,5 Prozent mehr als Ende 2011. Dennoch droht weiterhin ein Ärztemangel in dem Bundesland. Das berich­tet die Lan­des­ärz­te­kam­mer heute. Ein Grund dafür sei, dass immer mehr Ärzte im Brandenburg bereits im Ruhestand seien: Ihre Zahl stieg auf 3.152, das sind 3,0 Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt nahm die Anzahl Mediziner ohne ärztliche Tätigkeit um 3,4 Prozent zu. Darunter fallen neben den Rentnern beispielsweise auch Mediziner, die sich in Elternzeit befinden oder berufsunfähig sind.

In Brandenburg sind deutlich mehr Frauen bei der Kammer gemeldet als Männer: 6.479 Ärztinnen gegenüber 5.807 Ärzten. Die Zahl der ambulant tätigen Ärzte stieg um 1,5 Prozent auf nunmehr 3.576. Dabei sank jedoch die Zahl der Einzelpraxen um 0,6 Prozent und die der Praxisgemeinschaften um 4,1 Prozent. Berufsausübungsgemeinschaften verzeichneten dagegen ein Plus von 3,2 Prozent, Medizinische Versorgungszentren von 3,4 Prozent und Privatpraxen von 2,2 Prozent. Die Zahl der Praxisassistenten wuchs sogar um 16,4 Prozent.

Im stationären Bereich lag der Zuwachs bei 3,1 Prozent. 75 Prozent der Kranken­haus­ärzte sind als Arzt, Assistenzarzt oder wissenschaftlicher Mitarbeiter beschäftigt. Die Zahl der bei Behörden und Körperschaften angestellten Ärzte blieb unverändert, die sonstigen ärztlichen Tätigkeiten, etwa als Praxisvertreter oder Gutachter, ging laut Kammer um 0,6 Prozent zurück. © hil/aerzteblatt.de

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