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Ärzteschaft

Hessen: Rückgang der MFA-Ausbildungs­zahlen 2012

Freitag, 8. Februar 2013

Frankfurt – Die Lan­des­ärz­te­kam­mer Hessen (LÄKH) hat auf rückläufige Ausbildungs­zahlen im Bereich der Medizinischen Fachangestellten (MFA) hingewiesen. Demnach wurden in dem Bundesland im letzten Jahr mit insgesamt 961 MFA-Berufs­ausbil­dungs­verträgen fünf Prozent weniger unterzeichnet als 2011 (1.011 Berufsausbildungs­verträge).

Mangelnde Ausbildungsreife und unklare Berufsvorstellungen der Auszubildenden sind laut einer IHK-Befragung hessischer Ausbildungsbetriebe die beiden größten Ausbil­dungshemmnisse für die Betriebe. Der LÄKH zufolge ist der Bewerbermangel in dem Ausbildungsberuf zur MFA zwar noch nicht gravierend. Allerdings werde die demo­grafische Entwicklung auch vor Praxen und Krankenhäusern nicht Halt machen.

In diesem Zusammenhang warb LÄKH-Präsident Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach für die überbetriebliche Ausbildung und Kooperationen. „Durch sinnvolle Auswahl der Wahlmodule kann die betriebliche Ausbildung ergänzt und vertieft werden“, so von Knoblauch zu Hatzbach.

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Sollten Ärzte das erforderliche Ausbildungsspektrum in ihrer Praxis nicht anbieten können, seien Kooperationen mit anderen Praxen, vorzugsweise mit allgemeinmedizinischer oder internistischer Ausrichtung, in einem Ausbildungsverbund möglich. © hil/aerzteblatt.de

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