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Hilfe für Eltern von Schreibabys

Freitag, 8. Februar 2013

Stuttgart – Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KV BW) hat auf die Angebote der Kinderärzte und der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten zum Umgang mit sogenannten Schreibabys hingewiesen. Viele hätten eine eigens dafür konzipierte Fortbildung absolviert, um Eltern und Kindern in dieser Situation zu unterstützen.

Gerade bei kleinen Kindern ist der KV zufolge die Trennung zwischen körperlichen und psychischen Beschwerden in vielen Fällen noch viel weniger möglich als bei Erwachsenen. So könne permanentes Schreien viele Ursachen haben, möglich sei auch eine Störung des Eltern-Kind-Verhältnisses. Wesentlich gravierender sei aber der umgekehrte Fall, so die KV. Dann führt die permanente Stresssituation zu einer Entfremdung zwischen Eltern und Kind.

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Deshalb sind die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten mit der entsprechenden Fortbildung speziell darauf trainiert, die Interaktion zwischen den Eltern und den Babys zu beobachten und zu analysieren. Dabei steht zunächst im Vordergrund, die Eltern von Schuldgefühlen zu befreien, sie seien schlechte Eltern oder hätten versagt, weil ihr Kind schreit. Oft geht es auch nur darum, dass die Eltern besser mit der Situation umgehen können.

Die Behandlung durch speziell ausgebildete Therapeuten wird nach Angaben der KV in allen größeren Städten angeboten und von den Krankenkassen bezahlt. In der Regel können Termine auch innerhalb kurzer Zeit vergeben werden. © hil/aerzteblatt.de

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