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Ärzteschaft

KV Bayerns gegen Benachteiligung Bayerns bei der Gesundheits­finanzierung

Dienstag, 12. Februar 2013

München – Mehr regionale Kompetenzen für Ärzte und Psychotherapeuten und für die Landesverbände der Krankenkassen hat der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) heute in München gefordert. Gleichzeitig kritisierte der KV-Vorstand, die finanziellen Mittel reichten nicht, um die flächendeckende ambulante Versorgung in ganz Bayern weiterhin auf einem bundesweit vorbildlichen Niveau zu gewährleisten.

Bayern sei unter anderem durch den Länderfinanzausgleich, die unterdurchschnittlichen Zuteilungen aus dem Gesundheitsfonds und eine deutlich zu niedrig bemessene Rate zum Ausgleich des steigenden Morbiditätsbedarfs massiv benachteiligt.

Besonders ungünstig sei außerdem, dass die KV die regionalen Honorarverhandlungen mit allen Krankenkassen gemeinsam führen müsse. Das mache Verbesserungen unmög­lich, wie sie früher zum Beispiel durch Strukturverträge für einzelne, besonders för­derungs­würdige Leistungen möglich gewesen seien. „Heute geht es nur noch darum, den Status quo zu bewahren, um überhaupt eine ambulante medizinische Versorgung für alle gesetzlich Krankenversicherten in Bayern aufrecht erhalten zu können“, hieß es aus der KV.

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Bayerns Politiker seien nun gefordert, sich auf Bundesebene für die Belange der Patienten sowie der Ärzte und Psychotherapeuten einzusetzen und die Benachteiligung zu beenden. „Gerade im Jahr der Bundestags- und Landtagswahlen wird das Thema Gesundheitsversorgung eine entscheidende Rolle spielen“, erklärte der KV-Vorstand. © hil/aerzteblatt.de

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