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Ärzteschaft

Ärztekammer Hessen: Start für den Arztbrief per E-Mail

Mittwoch, 13. Februar 2013

Frankfurt/M. – Einen Arztausweis mit einer „qualifizierten elektronische Signatur“ (QSIG) gibt die Lan­des­ärz­te­kam­mer Hessen ab sofort nach Bestellung an ihre Mitglieder aus. Mit dem neuen Arztausweis können Ärzte elektronisch Arztbriefe unterschreiben und versenden. Voraussetzung ist, dass die Empfänger ebenfalls einen QSIG Arztausweis besitzen oder über ein sogenanntes Organisationszertifikat als Verschlüsselungs­schlüssel verfügen. „Damit bieten wir unseren Mitgliedern einen weiteren Meilenstein in der sinnvollen Nutzung von IT und Telematik an“, sagte Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Lan­des­ärz­te­kam­mer Hessen.

Die Kammer hat den neuen Ausweis in einem Pilotprojekt im Ärztenetzwerk „PriMa“ getestet. Interessierte können ihn über das Mitgliederportal der hessischen Ärztekammer beantragen. Die Kosten für den neuen Ausweis belaufen sich auf rund 250 Euro für drei Jahre. Der Preis eines Kartenlesers beträgt rund 40 Euro, die Signatursoftware kostet den Nutzer laut Kammer rund 130 Euro.  

Neben der gesicherten elektronischen Kommunikation ermöglicht der neue Arztausweis auch Anmeldungen bei Krankenhausportalen und ab Sommer 2013 bei dem Mitglieder­portal der Lan­des­ärz­te­kam­mer Hessen. Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen plant ebenfalls, den Zugang zu ihrem Portal und die elektronische Abrechnung mit dem Ausweis einzurichten. „Weitere Projekte zum Einsatz des Dokuments, zum Beispiel in der notärztlichen Versorgung oder in der digitalen Archivierung, sind in Planung“, hieß es aus der Kammer.

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Der neue QSIG-Arztausweis kann nicht mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) der Krankenkassen kommunizieren. Aus Datenschutz- und Praktikabilitätsgründen haben sich die Delegiertenversammlung der Lan­des­ärz­te­kam­mer Hessen und die Vertreter­versammlung der Kassenärztlichen Vereinigung gegen einen mit der eGK-kompatiblen Ausweis entschieden. © hil/aerzteblatt.de

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Kommentare

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Avatar #98372
Thelber
am Donnerstag, 14. Februar 2013, 23:33

@screamner: Haben Sie wirklich ausschließlich ....

... wirklich mündige Patienten ?

Ich erlebe
- 50 % die glauben mündig zu sein,
- 40 % die mir einfach Vertrauen schenken (Sie wissen schon, was für mich gut ist)
- 10 % die wirklich mündig sind und gesundheitsbewußt handeln (zumindest das versuchen).
Die unangenehmsten sind mir die ersten 50 %.

Ich beneide Sie ob aller Ihrer 100 % mündigen Patienten ....
Avatar #99893
Medizyniker
am Donnerstag, 14. Februar 2013, 12:58

@screamner: Arztbrief

Es geht hierbei nur um einen zusätzlichen, sicheren Transportweg von Arzt zu Arzt. Selbstverständich lassen sich die Briefe an den Patienten nach wie vor noch ausdrucken.
Avatar #95536
screamner
am Mittwoch, 13. Februar 2013, 21:36

Arztbrief

Na toll und wie kommt der Patient an den Brief - mal wieder gar nicht. Da will man mündige Patienten, aber Arztbriefe bekommen sie nicht.

Über meinen (Patienten)Tisch oder gar nicht!
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