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Medizin

Grenzüberschreitende HIV-Prävention bleibt wichtig

Donnerstag, 14. Februar 2013

Potsdam – Es bleibt wichtig, die Prävention von HIV und anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen über Ländergrenzen hinweg zu organisieren. Darauf hat heute das brandenburgische Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz hingewiesen. „Die HIV/Aids-Bekämpfung gehört zu den vorrangigen Gesundheitszielen unseres Landes und ist eine grenzüberschreitende Aufgabe“, betonte Staatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt zur Eröffnung einer Fachtagung zur grenzüberschreitenden Vorsor­ge im deutsch-polnischen Raum.

Weltweit leben mehr als 34 Millionen Menschen mit dem HI-Virus, täglich infizieren sich weltweit etwa 6.000 Menschen neu. In Deutschland leben heute rund 73.000 Menschen mit HIV und Aids, davon sind etwa 80 Prozent Männer. In Polen leben nach Schätzungen der nationalen Aids-Hilfe ungefähr 35.000 HIV-Positive.

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„Nur wenn es uns gelingt, die Zusammenarbeit zwischen den Ländern zu koordinieren und alle vorhandenen Ressourcen zu bündeln, wird es messbare Erfolge im Kampf gegen HIV und Aids geben“, so Hartwig-Tiedt.  Sie wies auf das EU-Projekt „Bordernet“ hin, das mit seinen Angeboten besonders jungen Menschen und Menschen mit riskan­tem Sexualverhalten den Zugang zu Informationen und konkreten Hilfen erleichtern soll.

EU-Projekt Bordernet
Bordernet hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Versorgungsstrukturen in den einzelnen Ländern in den Bereichen HIV/Aids und sexuell übertragbaren Erkrankungen zu verbessern und grenzüberschreitend zu vernetzen. Dadurch soll eine angemessene gesundheitliche Versorgung in diesen besonderen Grenzräumen zwischen den alten und den neuen EU-Mitgliedsstaaten geschaffen werden. © hil/aerzteblatt.de

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