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Ärzteschaft

Marburger Bund erzielt Tarifeinigung mit den KMG-Kliniken

Donnerstag, 21. Februar 2013

Berlin – Der Marburger Bund (MB) hat sich in der dritten Verhandlungsrunde mit den privaten KMG-Kliniken auf einen neuen Tarif für die Klinikärzte geeinigt. Dabei sei es gelungen, für die Ärzte der ostdeutschen Klinikgruppe wichtige Kernanliegen durch­zusetzen, vermeldete die Ärztegewerkschaft.

So bleibt der im geltenden Tarifvertrag bestehende Urlaubsanspruch von 30 Tagen erhalten, in der Entgeltfrage einigten sich Arbeitgeber und Gewerkschaft auf einen Kompromiss. Demnach erhalten die Ärzte für die Zeit vom 1. Januar bis 30. September 2012 eine Einmalzahlung von 1.800 Euro. Das entspricht einer durchschnittlichen monatlichen Gehaltserhöhung von 200 Euro. Rückwirkend zum 1. Oktober 2012 gilt eine neue Entgelttabelle mit einer durchschnittlichen linearen Erhöhung von 3,4 Prozent. Die Entgelttabelle hat eine Laufzeit bis zum 30. September 2013.

Auch bei der Vergütung der Bereitschaftsdienste zeigte sich der MB mit dem Erreichten zufrieden. Schließlich hatten die bisher gezahlten Stundenentgelte in diesem Bereich weit hinter dem branchenüblichen Standard zurückgelegen. Künftig werden für Bereit­schaftsdienste pro Entgeltgruppe einheitliche Stundenentgelte gezahlt.

Die Einigung steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Tarifgremien. Diese soll bis zum 1. März eingeholt werden. © hil/aerzteblatt.de

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