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Politik

Rhön-Klinikum: Umsatzrekord, aber Gewinneinbruch

Freitag, 22. Februar 2013

dpa

Bad Neustadt – Mehr als 2,5 Millionen Menschen haben sich 2012 in Einrichtungen der Rhön Klinikum AG behandeln lassen und dem Konzern mit 2,86 Milliarden Euro einen neuen Umsatzrekord beschert. Gleichzeitig musste der fränkische Krankenhausbetreiber aber einen Gewinnrückgang von rund 43 Prozent auf 92 Millionen Euro hinnehmen. Entsprechende vorläufige Geschäftszahlen für 2012 berichtete das Unternehmen gestern.

Besonders Probleme im Klinikum Gießen-Marburg und die Beratungskosten bei der gescheiterten Übernahme durch den Medizinkonzern Fresenius haben Deutschlands zweitgrößten Krankenhausbetreiber Gewinne gekostet. „Angesichts der durchaus schwierigen Umstände und Rahmenbedingungen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012 ist dies ein ordentliches Zahlenwerk. Aber gewiss keines, auf dem wir uns ausruhen wollen, können oder dürfen“, sagte Martin Siebert, seit Januar Vorstandsvorsitzender der Rhön Klinikum AG. Er sei „vorsichtig optimistisch, in einem überschaubaren Zeitraum eine positivere Entwicklung insbesondere bei der Ergebnislage zeigen zu können“, so der Vorstandsvorsitzende.

Konkret erwartet der Klinikbetreiber für das Geschäftsjahr 2013 erstmals einen Umsatz von über drei Milliarden Euro und eine Steigerung des Konzerngewinns auf 110 Millionen Euro. Zur Rhön Klinikum AG gehören 54 Krankenhäuser mit zusammen rund 43.000 Mitarbeitern an 43 Standorten. © hil/aerzteblatt.de

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