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Ärzteschaft

Medi Verbund baut Fortbildungsinstitut aus

Dienstag, 26. Februar 2013

Stuttgart – Die Medi Verbünde wollen ihr „Institut für fachübergreifende Fortbildung und Versorgungsforschung“ (IFFM) ausbauen. Die vor zwei Jahren gegründete Einrichtung hat bislang vor allem ärztliche Nachschulungen im Bereich der DMP- und Qualitäts­zirkelanforderungen angeboten. Diese DMP- und Qualitätszirkel-Nachschulungen sollen auch künftig ein wichtiger Bereich bleiben, weil die Hausarzt- und Facharztverträge, die Medi Baden-Württemberg mitverhandelt und abschließt, durch zertifizierte und qualitätsgesicherte Fortbildungsinhalte begleitet werden müssen.

„Das Institut hat aber nun die Aufgabe, diese Aktivitäten zu bündeln und zu professionalisieren“, sagte der Vizevorsitzende von Medi Baden-Württemberg, Ekkehard Ruebsam-Simon. Dabei sollen künftig auch die Schnittstellen zwischen den Selektivverträgen ein wichtiges Arbeitsfeld sein, so Ruebsam-Simon. Mit Blick auf diese Verträge könnten auch Nachwuchsärzte Qualifikationsnachweise in Bereichen wie Palliativmedizin, Schmerzmedizin oder patientenorientierter Gesprächsführung erwerben.

Weitere Ziele des Instituts sind Konferenzen zu multiresistenten Keimen und die psychosomatische Grundausbildung. Darüber hinaus möchte das IFFM eine Art VERAH („Versorgungsassistentin in der hausärztlichen Praxis“) für Facharztpraxen etablieren. „Auch Facharztpraxen werden ausgewählte Delegationsleistungen anbieten müssen, um ihrem Versorgungsauftrag gerecht zu werden“, so der Medi-Vize. © hil/aerzteblatt.de

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