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Ärzteschaft

Neuer Vorstand der KV Hessen: „Benachteiligung beim Honorar beenden“

Dienstag, 26. Februar 2013

Frankfurt/M. – In Frankfurt hat heute die neu gewählte Führungsspitze der Kassen­ärztlichen Vereinigung (KV) Hessen ihre Agenda vorgestellt. Dabei gehe es vor allem darum, eine Benachteiligung bei der Honorarentwicklung zu beenden: „Unsere Mitglieder verdienen ein angemessenes Honorar, und wir werden alles uns Mögliche dafür tun.“

Frank Dastych und Günter Haas, die beiden neuen Vorstandsvorsitzenden der KV, stellten vier Leitsätze für die vor ihnen liegende Legislaturperiode vor: „Es ist das Honorar, das zählt“, „Mehr Dialog wagen“, „Selbstverwaltung stärken“ und „KV als Servicepartner für die Mitglieder etablieren“.

Dastych und Haas kritisierten, dass es nur vier KV-Bereiche gebe, in denen die Honorarentwicklung in der Vergangenheit noch schlechter gewesen sei als in Hessen. „Deshalb wird unser Hauptaugenmerk darauf liegen, die Honorarsituation der Niedergelassenen in Hessen zu verbessern. Dazu gehören harte und effektive Verhandlungen mit den Krankenkassen auf Landesebene sowie nachhaltige Interessenvertretung bei der KBV“, so die beiden Vorsitzenden.

Gleichzeitig wollen beide aber den Dialog mit den Vertragspartnern intensivieren. „Wir gehen davon aus, dass eine deutlich bessere Vergütung wie zum Beispiel in Bayern oder Baden-Württemberg auch in Hessen möglich ist. Dazu bedarf es aber eines neuen Denkens bei unseren Vertragspartnern der Krankenkassen“, so die Vorstände. Sie kündigten an, dieses Umdenken in einem „offenen und fairen Dialog im Interesse unserer Mitglieder“ einzufordern.

Gemeinsam mit den beiden Vorsitzenden der Vertreterversammlung, Klaus-Wolfgang Richter und Eckhard Starke, wollen sie außerdem die KV Hessen noch stärker als bisher zu einem Servicepartner für ihre Mitglieder umbauen. „ Beratung und Dienstleistung sind die Schlüsselbegriffe, mit denen wir das Vertrauen unserer Mitglieder erhalten und weiter ausbauen wollen“, sagten sie. © hil/aerzteblatt.de

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