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Charité 2012 mit Millionenüberschuss

Mittwoch, 27. Februar 2013

Berlin – Die Charité Universitätsmedizin Berlin hat das Geschäftsjahr 2012 mit einem Überschuss von 5,2 Millionen Euro abgeschlossen. Das berichtete der Klinikvorstand Mitte Februar. Damit hat das größte Universitätsklinikum Europas seinen Wirtschaftsplan übertroffen, der für das Jahr einen Überschuss von 4,7 Millionen Euro vorgesehen hatte.

Die Vorsitzende des Aufsichtsrates, Senatorin Sandra Scheeres (SPD), gratulierte dem Vorstand und den Mitarbeitern der Charité zu diesem Erfolg. „Insgesamt hat die Charité im letzten Jahr eine gute Entwicklung genommen. Neben dem positiven wirtschaftlichen Ergebnis konnten auch medizinisch und wissenschaftlich große Erfolge errungen werden“, so Scheeres.

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2008 betrug das Defizit der Charité noch 57 Millionen Euro, seit dem Jahr 2011 erwirtschaftet die Universitätsklinik Überschüsse. „Wir haben zum vierten Mal in Folge den mit dem Aufsichtsrat vereinbarten ehrgeizigen Plan übertroffen und sind somit verlässliche Partner“, sagte der Vorstandsvorsitzende Karl Max Einhäupl.

Senator Ulrich Nußbaum, der dem Finanzausschuss des Unternehmens vorsteht, sagte: „Ich freue mich, dass es gemeinsam mit dem Unternehmen gelungen ist, die Charité wirtschaftlich zu stabilisieren“ Jetzt gehe es darum, die Sanierung des Bettenhauses in Berlin-Mitte zu meistern. © hil/aerzteblatt.de

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Avatar #113176
wkmopsi
am Mittwoch, 6. März 2013, 18:34

Der schöne Schein....

Leider verschweigt Ihr wunderschöner Hochglanzartikel volkommen den sozialen Hintergrund, auf dem sich diese "Erfolgsgeschichte" entwickelt hat. Das berauschende wirtschaftliche Ergebnis der Charité gründet sich nämlich nicht zuletzt auf dem umfangreichen Outsourcen von Mitarbeitern in Servicegesellschaften mit Niedrigstlöhnen und mieser sozialer Absicherung.
Der absolute "Clou" dieser Angelegenheit, um nicht etwas geschwollen von einem Treppenwitz der Geschichte zu sprechen ,besteht nun darin, dass der Motor hinter diesem rauhen Geschäftsgebaren, Klinikdirektor und Alt-68-er Einhäupl, in jungen Jahren ein durchaus aktives Mitglied des KSV/ML(Kommunistischer Studentenverband-Marxisten-Leninisten, einer "linken" Abspaltung der Roten Zellen/AK) war. Als solches hatte er sich die Verbesserung der Lebensverhältnisse der breiten Massen (denen es damals dummerweise gar nicht so schlecht ging..) und die Sozialisierung des Medizinbetriebs auf die roten Fahnen geschrieben ! Er würde damals wohl keinen Moment gezögert haben, seinen heutigen Umgang mit den Mitarbeitern als eine schamlose Ausbeutung zu bezeichnen.
Irgendwas scheint scheint beim Marsch durch die Institutionen schief gelaufen zu sein.Offenbar haben manche Alt-68-er nicht die Instutionen durchwandert , sondern scheinen von diesen selbst in aliengleicher Manier verschlungen und umgepolt worden zu sein. Sic transit gloria revolutionis....
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