NewsHochschulenUniversitätskliniken fordern zusätzliche Finanzierung
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hochschulen

Universitätskliniken fordern zusätzliche Finanzierung

Mittwoch, 27. Februar 2013

Berlin – Eine weitere Finanzierungssäule für die besonderen Aufgaben der Universitäts­medizin fordern die Uniklinika in Deutschland. „Die Deutschen Universitätsklinika stehen für die Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses, die Supramaximalversorgung sowie die Versorgung von Patienten mit seltenen Krankheiten in Verbindung mit international wettbewerbsfähiger Spitzenforschung“, sagte der Präsident des Medizinischen Fakul­täten­tages, Heyo Kroemer. Der Aufgabenverbund von Krankenversorgung, Forschung und Lehre sei das Alleinstellungsmal der Deutschen Universitätsmedizin, so Kroemer.

Allerdings habe es die Gesundheitspolitik bislang nicht geschafft, die besonderen Probleme der Hochleistungsmedizin zu lösen. Die Extrakosten der Universitätsklinika für die ärztliche Weiterbildung und die Vorhaltekosten für eine umfassende Notfallver­sorgung würden nicht entsprechend bezahlt.

Anzeige

Die Uniklinika fordern daher neben den Erlösen aus dem DRG-System und der Finanzierung von Investitionen durch die Länder eine dritte Säule aus Bundesmitteln. Zusammen mit einem DRG-Zuschlag könnte dies die Sonderaufgaben der Universitätsmedizin abdecken.

Bereits vergangenen Woche hatte der Wissenschaftliche Beirat der Bundes­ärzte­kammer eine Stellungnahme „Zukunft der deutschen Universitätsmedizin – kritische Faktoren für eine nachhaltige Entwicklung“ im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht. Auch der Beirat fordert darin eine direkte Finanzierung der kostenintensiven Universitätsmedizin durch den Bund und durch die Krankenkassen. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

13. Juli 2020
Berlin – Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) sieht die Gefahr von Missbrauch und Betrug bei der Freihaltepauschale, die Krankenhäuser für bereitgestellte Intensivbetten in der Coronapandemie
Spahn sieht Gefahr von Missbrauch bei Freihaltepauschale
9. Juli 2020
Berlin – In den nächsten Jahren können fast vier Milliarden Euro in die Digitalisierung der Krankenhäuser investiert werden. Darauf wies Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) gestern im Rahmen
Digitalisierung der Krankenhäuser: Finanzielle Mittel nicht per Gießkanne
8. Juli 2020
Berlin – Im Zusammenhang mit der Coronakrise verzeichnete die Charité – Universitätsmedizin Berlin von Mitte März bis Ende Mai einen Erlösverlust von 44,3 Millionen Euro im Vergleich zum
COVID-19: Berlins Universitätsklinik Charité macht Millionenverluste
7. Juli 2020
Oldenburg/Hannover – Der Oberbürgermeister und die Universität der Stadt Oldenburg haben mit völligem Unverständnis auf die Entscheidung der niedersächsischen Landesregierung reagiert, im Etatentwurf
Unimedizin Oldenburg: Neubau nicht im Etatentwurf berücksichtigt
1. Juli 2020
Frankfurt am Main – Der Marburger Bund (MB) und das Land Hessen haben sich nach langen und zähen Verhandlungen auf einen Tarifabschluss für die rund 2.200 Ärzte an den drei hessischen
Einigung bei Tarifgesprächen für hessische Universitätskliniken
30. Juni 2020
Berlin – 121 Krankenhäuser in ländlichen Regionen erhalten im kommenden Jahr einen Versorgungszuschlag von 400.000 Euro. Darauf haben sich GKV-Spitzenverband, Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG)
121 Krankenhäuser erhalten Versorgungszuschlag
29. Juni 2020
Rostock – Das Klinikum Südstadt in Rostock schließt das Wirtschaftsjahr 2019 mit einem Plus von 8,56 Millionen Euro ab. Der Überschuss sei geringer ausgefallen als die im Jahr davor erzielten 11,62
LNS LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER