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Ausland

Auch Spaniens Kirche erlaubt „Pille danach“ bei Vergewaltigung

Mittwoch, 27. Februar 2013

Madrid – Die Spanische Bischofskonferenz hat die „Pille danach“ für vergewaltigte Frauen für zulässig erklärt. Voraussetzung sei allerdings, dass die Medikamente keine abtreibende Wirkung hätten und nicht einen bereits entstandenen Embryonen töteten, erklärte der Generalsekretär der Spanischen Bischofskonferenz, Juan Antonio Martinez Camino, laut spanischen Zeitungen vom Mittwoch.

„Da eine Vergewaltigung kein ehelicher Akt, sondern ein Akt der Ungerechtigkeit und der Gewalt darstellt, ist es legitim, eine Befruchtung zu verhindern“, sagte Martinez Camino. Auch die Deutsche Bischofskonferenz hatte in der vergangenen Woche katholischen Krankenhäusern erlaubt, vergewaltigten Frauen die „Pille danach“ zur Verfügung zu stellen, sofern dadurch eine Befruchtung verhindert werden kann. © kna/aerzteblatt.de

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