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Brandenburg fordert Schub für die Telemedizin

Donnerstag, 28. Februar 2013

Potsdam – Brandenburgs Staatssekretärin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucher­schutz, Almuth Hartwig-Tiedt (Die Linke), hat gefordert, mehr telemedizinische Angebote bundesweit zu etablieren. Das sei besonders für die gesundheitliche Versorgung in den ländlichen Regionen bedeutsam, sagte sie bei der Eröffnung der Landeskonferenz „Telematik im Gesundheitswesen“ in Potsdam.

„Telemedizin ist mittlerweile weit verbreitet, auch im Land Brandenburg. Aber nur wenige Projekte haben bisher den Weg in die Regelversorgung gefunden, wie etwa das bundesweit erste flächendeckende Telemedizin-Netzwerk zur Versorgung von kardio­logischen Hochrisikopatienten“, so Hartwig-Tiedt.

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Die Staatssekretärin wies außerdem auf die Probleme hin, die der Fachkräftemangel in vielen Gesundheitsberufen vor allem im ländlichen Raum verursache. „Für viele junge Menschen steht die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ganz oben bei den persönlichen Prioritäten für Berufs- und Standortwahl“, sagte sie. Die beiden Themen „Fachkräfte“ und „Telemedizin“ würden daher bei der Evaluierung des Masterplans „Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg“ eine wichtige Rolle spielen.

Dieser Ende 2007 von den beiden Ländern begonnene Plan soll die Gesundheits­wirtschaft in Berlin und Brandenburg fördern: „Es geht darum, Berlin-Brandenburg an der Spitze der Gesundheitsregionen in unserem Land zu etablieren. Unsere Region wird so als Wissenschafts-, Ausbildungs- und Wirtschaftsstandort für Gesundheit zum Markenzeichen“, heißt es in der Beschreibung des Masterplanes. © hil/aerzteblatt.de

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