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Leipzig: Neues Tumorboard unterstützt Therapie

Montag, 4. März 2013

Leipzig – Krebsbehandlungen im Kopf-Hals-Bereich besser planen und steuern als bisher können HNO-Ärzte in Leizig jetzt mit einem neuen computergestützten Tumorboard. Die Basis dafür bildet eine gemeinsam mit Informatikern des ICCAS (Innovation Center Computer Assisted Surgery) der Universität Leipzig entwickelte Software namens Oncoflow.

Diese bündelt alle patientenbezogenen Daten und stellt sie übersichtlich und aufbereitet auf einer Benutzeroberfläche zur Verfügung. Neben Laborbefunden, Untersuchungs­ergebnissen und Arztberichten fließen hier auch alle Bilddaten aus Röntgen-, MRT- und CT-Untersuchungen ein. Diese werden mit allen anderen Daten zu dreidimensionalen Modellen des Tumors zusammengeführt und auf einem Bildschirm dargestellt.

„Diese neue Plattform ist für uns ein ungeheuer wichtiges Werkzeug – anhand der Daten und Auswertungen können wir uns in unseren interdisziplinären Tumorboard­besprechungen ein sehr umfassendes Bild davon verschaffen, mit welchem Tumor wir es zu tun haben und welche Maßnahmen die besten sind“, erläuterte Andreas Dietz, Direktor der HNO-Klinik am Universitätsklinikum Leipzig. Für die Patienten bedeute dies, dass die Ärzte die Behandlung noch besser an den jeweils konkreten Fall anpassen könnten. © hil/aerzteblatt.de

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