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Geburtenüberschuss in Berlin

Dienstag, 5. März 2013

Berlin – 2011 haben 35.579 Frauen ihre Kinder in Berlin entbunden. Das meldet die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales. „2011 hatten wir in Berlin 1.695 Geburten mehr als Todesfälle. Das ist mit Abstand ein Spitzenwert, denn nur Hamburg hatte als einziges anderes Bundesland ebenfalls einen Geburtenüberschuss von 65 zu vermelden“, sagte Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU). Auch wenn die Zahl der Entbindungen 2011 im Vergleich zum Jahr davor leicht zurückgegangen sei, liege das Niveau immer noch deutlich über dem der Vorjahre.

96 Prozent der Entbindungen (34.155) fanden 2011 in 20 Berliner Krankenhäusern statt. Dazu gehören Universitätsstandorte, öffentliche und freigemeinnützige Krankenhäuser sowie Privatkliniken. Wie in den Jahren zuvor wurde auch 2011 als häufigste Maßnahme bei auftretenden Geburtskomplikationen ein Kaiserschnitt durchgeführt, das betraf 27,2 Prozent der klinischen Entbindungen. Damit wurde nahezu jede vierte Frau durch Kaiserschnitt entbunden. In den letzten 20 Jahren hat sich die Sectiorate verdoppelt.

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Kontinuierlich gestiegen ist in den vergangenen zehn Jahren die Zahl der durch Hebammen begleiteten Schwangeren. So betreute 2011 jede Hebamme durchschnittlich 49 Schwangere beziehungsweise Mütter. Zehn Jahre zuvor betreute eine Hebamme noch durchschnittlich 42 Schwangere.

Der Senatsbericht erfasst auch das Geburtsgewicht genauer: Die meisten Lebendgeborenen hatten ein normales Gewicht, sieben Prozent wogen weniger als 2.500 Gramm. 10,2 Prozent hatten ein Geburtsgewicht von mehr als 4.000 Gramm und galten damit als übergewichtig. © hil/aerzteblatt.de

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