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Ärzteschaft

Baden-Württemberg: Gesundheits­ministerin betont Erfolg des Landärzte­programms

Donnerstag, 7. März 2013

Katrin Altpeter © dpa

Stuttgart – Die baden-württembergische Ge­sund­heits­mi­nis­terin Katrin Altpeter hat eine positive Zwischenbilanz des Landärzteprogramms gezogen. Seit dem Start im letzten Sommer habe das Sozialministerium bereits 15 Förderanträge von Ärzten mit einer Gesamtsumme von 315.000 Euro bewilligt. Zudem lägen jetzt schon weitere Anträge und Anfragen aus mehr als 20 Landkreisen vor, so Altpeter.

„Wir wollen die ambulante medizinische Versorgung der Menschen auch in ländlichen Regionen sicherstellen und unterstützen deshalb Hausärzte bei einem Wechsel auf das Land“, erklärte die Ministerin. Das Programm ist dem Sozialministerium zufolge mit knapp zwei Millionen Euro ausgestattet und richte sich insbesondere an Fachärzte für Allgemeinmedizin, Kinder- und Jugendärzte sowie hausärztlich tätige Internisten.

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Bis zu 30.000 Euro Förderung
Ein Hausarzt erhält bis zu 30.000 Euro Landesförderung, wenn er oder sie sich in Baden-Württemberg in einem vom Sozialministerium ausgewiesenen Fördergebiet im ländlichen Raum niederlässt. Gefördert werden Niederlassungen in klassischen Einzelpraxen, aber auch neue Versorgungsformen wie etwa der Zusammenschluss von Zweigpraxen mehrerer Ärzte sowie Medizinische Versorgungszentren (MVZ).

Grundsätzlich ist die ambulante ärztliche Versorgung in Baden-Württemberg nach Aussage von Katrin Altpeter nach wie vor gut. Lediglich in Einzelfällen komme es im ländlichen Raum lokal begrenzt zu Versorgungsengpässen kommen. „Mit dem Förderprogramm für Landärzte steuert das Sozialministerium gezielt und frühzeitig gegen“, so die Ministerin.

Altpeter wies darauf hin, dass die Förderung durch das Land nur ein Baustein sein könne, um mehr Ärzte für eine Tätigkeit im ländlichen Raum zu gewinnen. Auch alle anderen Beteiligten im Land und vor Ort müssen im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles tun, um die Rahmenbedingungen für die Niederlassung junger Ärzte in ländlichen Gebieten zu verbessern.

KV Baden-Württemberg ebenfalls zufrieden
Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KV BW) hat sich ebenfalls positiv zum Landarztprogramm der Landesregierung geäußert. Die Landesregierung zeige damit, dass sie bereit ist, sich zu engagieren, um die Niederlassung von Ärzten auf dem Land zu unterstützen, heißt es dazu aus der KV. Gemeinsam mit dem Programm regiopraxis kvbw der Kassenärztlichen Vereinigung bestehe damit in Baden-Württemberg ein attraktives Förderprogramm für den medizinischen Nachwuchs in ländlichen Regionen. © hil/aerzteblatt.de

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am Freitag, 8. März 2013, 13:47

Da wissen wir, was mit einem Rot/Grünem Bündnis im Bund auf uns zu kommt !

Politiker versprechen viel und halten wenig. Aber wegen 15 Förderanträgen sich so feiern zu lassen ist Selbstherrlichkeit in Person. Frau Altpeter erwähnt hier nicht, wieviel der Steuerzahler bereits für die vielen Sitzungen und Gutachten für die Einrichtung dieser sogenannten Förderung bezahlt hat. Eine Reduzierung von ärztlich überversorgten Gebieten (z.B.Stuttgart, Freiburg, Heidelberg) wird es mit dieser Maßnahme jedoch nicht geben. Also wieder einmal heiße Luft um Nichts, typisch Rot/Grün eben !
Avatar #87388
Andreas Skrziepietz
am Freitag, 8. März 2013, 09:12

Bis zu 30.000 Euro Förderung - ein Fliegenschiß

im Vergleich zu den Förderungen, die die Banken erhalten. Für das Monatsgehalt eines Landarztes würde ein Fillialleiter nicht einmal aufstehen.
LNS

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