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Ärzteschaft

Kammer Nordrhein warnt vor Einschränkungen in der Versorgung

Montag, 11. März 2013

Düsseldorf – Finanznot gefährdet die medizinische Versorgung der Menschen in Nordrhein in mehreren Bereichen. Davor haben die Delegierten der Ärztekammer Nordrhein am vergangenen Samstag gewarnt.

Mit Blick auf den stationären Sektor forderte die Kammerversammlung die Politik dazu auf, „die Unterfinanzierung der Krankenhäuser zu beenden und eine vollständige Refinanzierung der Tarifverträge in den Krankenhausbudgets sicherzustellen“, heißt es einer gemeinsamen Entschließung.

Im ambulanten Bereich sehe es aber nicht besser aus: Vertreter mehrerer Facharzt­­gruppen in Nordrhein hätten angekündigt, dass sie sich ohne ausreichende Finan­zierung gezwungen sähen, gegen ihre eigene Berufsauffassung Beschränkungen in der Patientenversorgung vorzunehmen, so die Delegierten. Sie forderten Gesetzgeber und Krankenkassen auf, „für eine weitere Konvergenz der Vergütungen im Bundesvergleich“ zu sorgen und die Geldverteilung innerhalb der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung transparenter zu machen.

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Kritik übte die Kammerversammlung zudem daran, dass es für den öffentlichen Gesundheitsdienst weiter keinen eigenständigen Tarifvertrag gebe, „der eine angemessene, mit anderen angestellten Ärzten des öffentlichen Dienstes vergleichbare Bezahlung sichert“, heißt es in der Entschließung. © hil/aerzteblatt.de

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