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Ärzteschaft

KVBW zieht positive Bilanz zur interdisziplinären Versorgung von Kindern mit ADHS

Mittwoch, 13. März 2013

Stuttgart – Die „qualitätsgesicherte Versorgung von Patienten mit Aufmersamkeits-Defizitsyndrom oder -Hyperaktivitätssyndrom (AD [H]S)“ steigert in Baden-Württemberg nachweislich die Behandlungsqualität. Darauf hat die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg hingewiesen. Das Konzept trage dazu bei, die Krankheit schneller zu erkennen, Wartezeiten auf Therapieplätze zu minimieren sowie Doppelunter­suchungen und stationäre Einweisungen zu vermeiden.

Mittlerweile sind laut KVBW im Ländle rund 2.180 Kinder und Jugendliche in dem Vertrag eingeschrieben und werden durch 212 Kinder- und Jugendpsychiater, Kinder- und Jugendärzte sowie Psychotherapeuten in 45 Teams interdisziplinär behandelt. Mit Erfolg, wie eine aktuelle Evaluation der Philipps-Universität Marburg zeigt. Demnach haben sich die Symptome aller untersuchten Betroffenen im Verlauf der Therapie verbessert.

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Die ambulant tätigen Ärzte und Psychotherapeuten beurteilen die optimierte Kooperation untereinander übereinstimmend positiv und begrüßen die Einführung und Finanzierung von Elterntrainings. „Wir freuen uns, dass sowohl die Patienten als auch die teilneh­menden Ärzte und Psychotherapeuten den Vertrag so gut angenommen haben“, unter­strich KVBW-Geschäftsführerin Susanne Lilie. Besonders erfreulich sei die Viel­fältigkeit der Behandlungsmöglichkeiten. Kaum ein Patient müsse rein medikamentös therapiert werden.

Die KVBW war 2009 die erste KV, die das innovative Versorgungsmodell für hyperaktive Kinder aus der Vertragswerkstatt der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) umsetzte. © hil/aerzteblatt.de

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