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Echtzeitanalysen sollen in München Behandlung von Krebspatienten erleichtern

Mittwoch, 13. März 2013

München – Das Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München und das Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München bauen derzeit eine gemeinsame Tumordatenbank auf. Diese soll relevante Informationen für Therapien und Studien konsolidieren und in Echtzeitauswertungen ermöglichen. Ziel ist es, klinische Prozesse und Abläufe zu vereinfachen und so eine schnellere und noch gezieltere Behandlung der Krebspatienten ermöglichen.

Gleichzeitig soll das gemeinsame Projekt CAMUS (Clinical Analytics of Munich University Hospitals on SAP HANA) den Aufbau von Biodatenbanken und die Abwicklung klinischer Studien unterstützen.

„Komplexe Informationen auf Knopfdruck, Analyse in Echtzeit und semantische Suchen werden den Arbeitsalltag des klinischen Personals vereinfachen und zu einer besseren Akzeptanz der Dokumentation führen“, betonte Sylvia Villain, Stabsstelle Interdisziplinäre Datenbanken der Ärztlichen Direktion, Klinikum der LMU München.

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Denn neben strukturierten Daten wie Messwerten, Blutbildern, Fieberkurven und Diagnosehinweisen werden in der Datenbank künftig auch unstrukturierte Textbefunde wie Arztbriefe, Pathologiebefunde sowie Röntgenbefunde erfasst und analysiert. „Dies versetzt die Ärzte in die Lage, ihre Energie auf die Auswertung der Daten zu fokussieren und verringert den Dokumentationsaufwand“, so Villain.

© hil/aerzteblatt.de

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