NewsÄrzteschaft„Die großen Meinungs­unterschiede bei der ambulanten spezial­fachärztlichen Versorgung sind überwunden.“
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„Die großen Meinungs­unterschiede bei der ambulanten spezial­fachärztlichen Versorgung sind überwunden.“

Mittwoch, 13. März 2013

Regina Klakow Franck /Lopata

Berlin – Regina Klakow-Franck, Unparteiisches Mitglied des G-BA, hat sich kurz vor der Abstimmung über die allgemeinen Anforderungen bei der ambulanten spezialfach­ärztlichen Versorgung (ASV) im Plenum des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) am 21. März erleichtert darüber gezeigt, dass im zuständigen Unterausschuss die großen Meinungsverschiedenheiten zu Beginn der Beratungen ausgeräumt werden konnten.

So habe man sich beispielsweise über die zulässigen Strukturen der interdisziplinären Zusammenarbeit verständigen können. Zuversichtlich ist Klakow-Franck auch hinsichtlich der weiteren Ausgestaltung der ASV. „Der Einstieg in die ASV bietet die Chance, bottom up einen neuen sektorenübergreifenden Versorgungsbereich auf den Weg zu bringen“, sagte sie im Gespräch mit dem Deutschen Ärzteblatt. „Dies ist umso wichtiger, als die Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der Sektorengrenzen erschöpft scheinen.“

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Im Gespräch mit dem Deutschen Ärzteblatt erläutert Klakow-Franck, wie es mit der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung und der sektorenübergreifenden Qualitätssicherung weitergehen soll. Frau Dr. Klakow-Franck, der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) will am 21. März einen Beschluss zur ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) fassen.

Beim Projekt der sektorenübergreifenden Qualitätssicherung habe der G-BA inzwischen erkannt, dass man nicht einfach die externe stationäre Qualitätssicherung eins zu eins auf die ambulanten Versorgungsstrukturen übertragen könne. „Wir haben deshalb erst einmal innegehalten und festgelegt, dass die Vorgehensweise geändert wird. Wir konzentrieren uns zunächst auf die Verfahren, die überschaubarer sind und ambulant und stationär vergleichbar kodiert werden, zum Beispiel die Arthroskopie am Knie­gelenk“, erläutert Klakow-Franck.

Angesichts des Wirtschaftlichkeits- und Wettbewerbsdrucks im Gesundheitswesen führe heute kein Weg mehr an verpflichtenden Qualitätssicherungsmaßnahmen vorbei, ist Klakow-Franck überzeugt. Besser als in der Vergangenheit müsse es dem G-BA aber gelingen, das bestehende Engagement der Ärzte bei der Qualitätssicherung aufzu­greifen und umzusetzen. „Dann machen wir gute Maßnahmen, obwohl sie verpflichtend sind, dann wird das auch nicht nur als Bürokratie empfunden.“ © TG/aerzteblatt.de

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