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Politik

Pflegeversicherung 2012 leicht im Plus

Donnerstag, 14. März 2013

Berlin – Die gesetzliche Pflegeversicherung hat im Vorjahr einen Überschuss von knapp 100 Millionen Euro erzielt. Einnahmen von 23 Milliarden Euro standen Ausgaben in Höhe von 22,9 Milliarden Euro gegenüber, wie das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium heute in Berlin mitteilte. Die Reserven beliefen sich Ende vergangenen Jahres auf 5,55 Milliarden Euro. Das entsprach dem 2,9-fachen einer Monatsausgabe.

2011 wies die Pflegeversicherung noch einen Überschuss von 300 Millionen auf. Anfang 2013 stieg der Beitragssatz um 0,1 Prozentpunkte auf 2,05 Prozent. Den Beitrag zahlen Arbeitgeber und Arbeitnehmer je zur Hälfte. Versicherte, die älter als 23 Jahre sind und keine Kinder haben, müssen einen Zuschlag von 0,25 Prozent dazu bezahlen. Mit den Mehreinnahmen aus der Beitragssatzerhöhung sollen erstmals auch Demenzkranke Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten.

© dapd/aerzteblatt.de

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H.-D. Falkenberg
am Freitag, 22. März 2013, 11:26

Pflegeversicherung leicht im Plus

Die Pflegeversicherung (SGB XI) trägt zurzeit artfremde Kosten, so z.B. die Behandlungspflege, wenn diese in vollstationären Einrichtungen anfällt (lt. Gutachten 12. bis 16 Prozent - mindestens ca. eine Milliarde Euro). Die gleichen Leistungen, erbracht durch einen ambulanten Dienst in häuslicher Pflege, werden gesondert nach SGB V (Krankenkassenleistungen) abgerechnet.
LNS

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