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Ausland

Bloomberg will Zigaretten unter den Ladentisch verbannen

Dienstag, 19. März 2013

dpa

New York – New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg will Zigaretten künftig aus dem Sichtfeld von Käufern verbannen. Bloomberg brachte gestern einen Gesetzentwurf ein, nach dem Zigaretten und andere Tabakwaren in Läden künftig nur noch unter der Theke, in Schubladen oder hinter Vorhängen aufbewahrt werden dürfen, wo sie nicht sofort sichtbar sind. Ziel sei es, die Zahl der Raucher unter Jugendlichen zu senken, sagte der Bürgermeister.

Bloomberg warf den Ladenbesitzern vor, Zigarettenschachteln gern neben Süßigkeiten und anderem Naschwerk zu präsentieren. Junge Leute seien häufig die Zielscheibe von Marketing, seine Initiative aber werde helfen zu verhindern, dass eine weitere Generation krank werde und früher sterbe, weil sie rauche, sagte das New Yorker Stadtoberhaupt.

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Der parteilose Milliardär, dessen dritte und letzte Amtszeit in diesem Jahr endet, sorgt sich bereits seit Jahren um die Gesundheit seiner Mitbürger. In Restaurants und Bars, seit kurzem aber auch in Parks und am Strand, ist das Rauchen strengstens verboten. Vergangene Woche allerdings erlitt Bloomberg einen herben Rückschlag: Nur wenige Stunden vor Inkrafttreten kippte ein New Yorker Gericht das umstrittene Verbot riesiger Softdrinkbecher, mit dem der Bürgermeister der Fettleibigkeit zu Leibe rücken wollte. © afp/aerzteblatt.de

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johann.gruber
am Montag, 25. März 2013, 00:22

Werbeverbote bedeute keine Einschränkung in der Tabakwarenversorgung

Die Verbannung der Tabakwaren aus dem Sichtfeld der Kinder und ein Verbot der Tabakwerbung auf Großflächwenplakaten ermöglichen es den erwachsenen Rauchern nach wie vor, ihre Zigaretten usw. zu kaufen, aber sie bewahren in der Zukunft Millionen von Kindern und Jugendlichen davor, der subtilen Tabakwarenwerbung zu erliegen (vgl. www.krebsgesellschaft.de > Suche: Tabakwerbung > Rauchen bei Kindern und Jugendlichen). Unsere Kinder und Jugendlichen haben ein Recht darauf, dass der Deutsche Bundestag sie endlich aus dem Fokus der Tabakwerbung nimmt.
Nikotinkonsum bedeutet nicht "Liberté toujours", wie es auf dem Großflächenplakat eines Zigarettenherstellers propagiert wird sondern meist Fremdbestimmung statt Freiheit durch Nikotin-Abhängigkeit.
LNS

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