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Knigge: Wer wertschätzend kommuniziert, hat mehr Erfolg

Freitag, 22. März 2013

dpa

Bonn – Der gute Umgang mit Menschen ist ein wirksames Instrument für effiziente Arbeit und unternehmerischen Erfolg. „Patienten werden schneller gesund, wenn sie Wert­schätzung erfahren und mit persönlicher, zugewandter Kommunikation gut informiert werden“, sagte Moritz Freiherr Knigge gestern auf dem Gesundheitskongress des Westens 2013 in Bonn.

„Interessiere Dich für andere, wenn Du willst, dass andere sich für Dich interessieren.“ So lautet der Leitsatz des Nachfahren von Adolph Freiherr Knigge, der mit seiner „Agentur für wertschätzende Konstruktion und Kommunikation“ Unternehmen in Kommunikationsfragen berät.

Aus seiner Sicht ist das Argument vieler Ärzte, sie hätten keine Zeit, sich für ihre Patien­ten zu interessieren, zu kurz gedacht. „Diese Zeit ist extrem gut investiert“, sagte er. Zudem sei es absolut möglich, Patienten, die im Gespräch weit ausholen, wieder zu stoppen. Wer dies offen kommuniziere, stoße auch auf Verständnis. Richtig schwierig werde es hingegen, wenn sich Patienten abgefertigt oder Mitarbeiter schlecht behandelt fühlten. Dann entstünden schnell zwischenmenschliche Reibung und Leistungsverlust.

Unternehmern rät Knigge, Grundstandards persönlicher, zugewandter Kommunikation immer wieder von ihren Mitarbeitern einzufordern, und zwar über alle Ebenen hinweg. Das Thema Kommunikation gehe alle an – auch den Chef. Vor allem in Hierarchien sei es für Führungskräfte wichtig, sich von ihren Mitarbeitern ein Feedback geben zu lassen. Denn Unterstellte trauten sich oft nicht, Kritik zu äußern.

Die Basis, der Ursprung guter Kommunikation ist für Knigge, dass Menschen auf ihr eigenes Handeln achten: „Dann kann jeder wertschätzend auf die Stimmung oder das Arbeitsklima einwirken.“ © sg/aerzteblatt.de

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Narkoleptiker
am Samstag, 23. März 2013, 09:52

Nicht zuständig

Schöner Traum... Eine Ärztin, Orthopädin, reagierte vor kurzem wie folgt. Mir geht es nicht gut, ich fühle mich total eigenartig (Kreislauf, Schläfrigkeit, Benommenheit). Vorher war der Patient noch im Sprechzimmer eingeschlafen, in dem er eine halbe Stunde wartete (als Fortsetzung der Wartezeit im Wartezimmer) So Patient zur Ärztin. Antwort der Ärztin: Dafür bin ich nicht zuständig. So die Ärztin und rannte ins nächste Sprechzimmer. Patient stand ratlos da..., denn er hatte fast nichts verstanden, was die Dame da erzählte, kurz und knapp und keine Hilfe bringend. Die Ärztin hat einen Patienten weniger. Aber sie wird es nicht merken. Sie ist ja nicht dafür zuständig.

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