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Ärzteschaft

Hilfe für Betroffene von Missbrauch in ärztlichen Behandlungen

Freitag, 22. März 2013

Frankfurt – Die Lan­des­ärz­te­kam­mer Hessen (LÄKH) hat eine Ombudsstelle für Fälle von Missbrauch in ärztlichen Behandlungen eingerichtet. Sie soll Anlaufstelle für betroffene Patienten sein und sie vertraulich beraten. Der LÄKH zufolge geht es bei Grenzver­letzungen und Missbrauch in ärztlichen Behandlungen nicht nur um sexuellen Missbrauch, sondern auch um die Ausnutzung der Abhängigkeit des Patienten und um Machtmissbrauch.

Oft würden solche Vorkommnisse verschwiegen, viele Patienten hätten große Schwierigkeiten, mit Erfahrungen von Missbrauch in einer Behandlung umzugehen. Die neu eingerichtete Ombudsstelle verspricht Betroffenen hier Hilfe. Mit einem neutralen und qualifizierten Gesprächspartner können sie das Geschehe klären und mögliche weitere Schritte erörtern.

Auch Ärzte können sich an diese Ombudsstelle wenden, um Fragen und Probleme mit Grenzwahrung und Missbrauch in Behandlungen zu bearbeiten und sich beraten zu lassen. Alle Informationen und Anfragen werden vertraulich behandelt; sie unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht und werden direkt an den. Über das Vorgehen entscheidet immer der Ratsuchende selber. © hil/aerzteblatt.de

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