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Ärzteschaft

UKE und KV Hamburg kooperieren bei Versorgungsforschung

Montag, 25. März 2013

Hamburg – Mit einem Kooperationsvertrag wollen das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Hamburg die hausärztliche Versorgungsforschung in Hamburg intensivieren. Dazu sollen gemeinsame Forschungs­ziele identifiziert, geeignete Forschungsvoraussetzungen geschaffen und Ergebnisse gemeinschaftlich publiziert werden. Die KV Hamburg unterstützt das UKE-Institut dabei auch finanziell.

Martin Scherer vom UKE-Institut für Allgemeinmedizin erhofft sich von der Kooperation einen deutlichen Schub für die Versorgungsforschung in Hamburg. „Neben der Analyse von spezifischen Versorgungsaspekten wollen wir die Bedeutung der Allgemeinmedizin im Kontext der Gesundheitsmetropole herausarbeiten“, erklärte Scherer. Ziel sei es, sowohl das Fach als auch die hausärztliche Versorgung voranzubringen.

Der KV Hamburg geht es primär darum, die Anforderungen an die großstädtische hausärztliche Tätigkeit zu identifizieren und entsprechende Herausforderungen besser zu bewältigen. „Wir beobachten immer wieder, dass die allgemeine gesundheitspolitische Debatte dominiert wird von den hausärztlichen Strukturen in der Fläche“, unterstrich KV-Vizevorsitzender Walter Plassmann.

Dagegen seien hausärztliche Aufgabenstellungen in der Großstadt – beispielsweise hinsichtlich Koordinierung oder soziodemographischer Bedingungen – bislang nicht ausreichend erforscht. Hier leiste die Kooperation Pionierarbeit für die hausärztliche Versorgung.

© hil/aerzteblatt.de

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