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Ärzte ohne Grenzen warnt vor medizinischer Krise in Zentralafrikanischer Republik

Dienstag, 26. März 2013

Berlin – Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat an alle Akteure des Konflikts in der Zentralafrikanischen Republik appelliert, der Bevölkerung nicht nur in der Hauptstadt Bangui, sondern auch im Rest des Landes Zugang zu medizinischen Einrichtungen zu gewähren. Die medizinische Versorgung müsse ermöglicht werden. Zudem dürften medizinisches Personal, Büros und Gesundheitseinrichtungen nicht Ziel von Angriffen sein, forderte die Hilfsorganisation.

Wie Ärzte ohne Grenzen berichtet, hätten hohe Gewalt und Unsicherheit in Bangui die Arbeit der Organisation ernsthaft behindert. Zudem sei die Hilfsorganisation Opfer von weitverbreiteten Diebstählen geworden. „Ärzte ohne Grenzen verurteilt die Plünderungen, die in unseren Einrichtungen in Bangui und Batangafo stattgefunden haben, und erinnert alle Konfliktparteien daran, dass medizinisches Personal respektiert und geschützt werden muss“, sagte Serge St. Louis, Landeskoordinator in Bangui. Sobald die Sicherheitslage es erlaube, will Ärzte ohne Grenzen die medizinischen Bedürfnisse in Bangui und anderen Städten des Landes evaluieren und entsprechend reagieren.

Ärzte ohne Grenzen unterstützt die Bevölkerung der Zentralafrikanischen Republik seit dem Jahr 1996, und etwa 80 internationale Mitarbeiter arbeiten in fünf der 17 Präfekturen des Landes für die Organisation. hil

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© hil/aerzteblatt.de

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