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Die einmalige Konstruktion des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung

Donnerstag, 4. April 2013

Berlin – Als „neuartige Konstruktion“ beschreibt die Bundesregierung das vor der Gründung stehende Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIG). Es führe erstmals eine medizinische Hochschule mit einer außeruniversitären Forschungseinrichtung in eine Körperschaft zusammen, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der SPD.

Im November 2012 hatten die damalige Bun­des­for­schungs­minis­terin Annette Schavan (CDU) und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) das BIG auf den Weg gebracht, neben der Universitätsklinik Charité bilden das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) die neue Körperschaft, bleiben selbst aber ebenfalls voll rechtsfähige Körperschaften. Das Institut soll in den kommenden fünf Jahren neben der bestehenden Grundfinanzierung von Charité und MDC zunächst mehr als 300 Millionen Euro erhalten. Der Bund übernimmt dabei 90 Prozent der Finanzierung, zehn Prozent trägt das Land Berlin.

MDC für Grundlagenforschung zuständig
Laut der Bundesregierung soll das MDC in der Konstruktion die Grundlagenforschung übernehmen, die Charité werde wie bisher für die akademische Forschung und Lehre und die Krankenversorgung verantwortlich sein. „Vor diesem Hintergrund bestehe zwischen dem Land Berlin und der Bundesregierung Konsens, dass das BIG keine Aufgaben der universitären Forschung und Lehre oder der Krankenversorgung wahrnimmt“, so die Bundesregierung.

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Sie betonte, das BIG sei auf die Besonderheiten der biomedizinischen Forschung der beiden Einrichtungen Charité und MDC zugeschnitten. Es seien momentan keine weiteren derartigen Projekte geplant. „Die institutionelle Verbindung von universitärer und außeruniversitärer Forschung ist hingegen von allgemeiner Bedeutung“, heißt es in der Antwort auf die Kleine Anfrage. © hil/aerzteblatt.de

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