NewsÄrzteschaftÄrztliches Peer-Review – neue Ausgabe des Fortbil­dungs-Curriculums
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Ärztliches Peer-Review – neue Ausgabe des Fortbil­dungs-Curriculums

Donnerstag, 4. April 2013

Berlin – Die Bundes­ärzte­kammer (BÄK) hat eine neue Ausgabe des Curriculums, nach dem sich Ärzte zu sogenannten Peers fortbilden können, vorgestellt. „Wer tatsächlich konkrete Qualitätsverbesserung der Patientenversorgung will, muss Ärzte im Versor­gungsalltag erreichen. Dies ist mit dem ärztlichen Peer Review gewährleistet“, sagte Günther Jonitz, Vorsitzender der Qualitätssicherungsgremien der BÄK und Präsident der Ärztekammer Berlin bei der Vorstellung der Neuausgabe.

Beim Peer Review-Verfahren analysieren Ärzte mit anderen Ärzten vor Ort systematisch Prozesse und Strukturen und suchen nach Verbesserungsmöglichkeiten. „Hier reflek­tieren die externen Peers und die Kollegen der besuchten Abteilung gemeinsam ärztliches Handeln, identifizieren Verbesserungspotenziale und erarbeiten Lösungs­vorschläge. Besucher und Besuchte lernen also voneinander“, betonte Jonitz.

Anzeige

Die entscheidende Voraussetzung für das Gelingen des kollegialen Dialogs sei eine vertrauensvolle Atmosphäre ohne Schuldzuweisungen. Es gehe nicht um Kontrolle, sondern um Kommunikation und Kooperation. „Das Gespräch mit Fachkollegen nach konkreten Verfahrensregeln ist der Goldstandard für die kontinuierliche Verbesserung der Qualität und Sicherheit der Patientenversorgung“, sagte Jonitz.

Bislang haben rund 300 Ärzte an der Fortbildung zum Peer teilgenommen, die Neuauflage greift die Erfahrungen aus den Veranstaltungen auf. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

28. Mai 2020
Berlin – Das Institut für Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) will ärztliche und psychologische Psychotherapeuten aus Praxen oder Medizinischen Versorgungszentren bitten, an einem
Psychotherapie: Streit um Patientenfragebögen des IQTIG
13. April 2020
Greiz – Die Facharztquote in Thüringen soll bei größerer Belastung der Krankenhäuser durch die Corona-Pandemie ausgesetzt werden können. Dann müssten Ärzte aus allen Fachbereichen flexibel eingesetzt
Facharztquote in Thüringen soll bei Belastung ausgesetzt werden
2. April 2020
Berlin – Das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) hat Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Gesundheitswesens dazu aufgerufen, die Verantwortlichen für das klinische Risikomanagement in die
Krankenhäuser sollen Risikomanager in Krisenstäbe einbeziehen
31. März 2020
Berlin – Christof Veit wird zum Jahresende das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) verlassen. Der Vertrag laufe nach sechs Jahren aus, teilte der Sprecher des
Veit verlässt IQTIG zum Jahresende
16. März 2020
Berlin – Die regelmäßigen Qualitätsprüfungen in den Pflegeheimen für den sogenannten Pflege-TÜV werden angesichts der Corona-Epidemie ausgesetzt, um das Personal in den Heimen zu entlasten.
Pflege-TÜV wird wegen Corona-Krise ausgesetzt
20. Februar 2020
Marburg/Berlin – Wie steht es in der ambulanten Versorgung um die Patientensicherheit? Das wollte die Arbeitsgruppe um den Marburger Gesundheitsversorgungsforscher Max Geraedts wissen und befragte
Patienten berichten über Fehler in der ambulanten Versorgung
7. Februar 2020
Berlin – Die Stichprobenprüfungen zur Qualitätssicherung in der konventionellen Röntgendiagnostik, Computertomografie und Magnetresonanztomografie (Kernspintomografie) werden wiederaufgenommen. Darauf
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER