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Politik

Deutsch-tschech­isches Rettungsdienst­abkommen ist auf dem Weg

Donnerstag, 4. April 2013

Pilsen/Weiden/Berlin – Deutsche und tschechische Rettungsdienste sollen künftig im Grenzgebiet des jeweiligen Nachbarlandes Einsätze fahren und Patienten betreuen. Ein entsprechendes Rahmenabkommen haben heute Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Daniel Bahr (FDP), sein tschechischer Amtskollege Leos Heger und der deutsche Botschafter in Tschechien, Detlef Lingemann, in Pilsen unterzeichnet.

Dieses Rahmenabkommen bedeutet noch nicht den Start für den Einsatz im jeweils anderen Land, es gibt aber vor, was Politiker, Leistungserbringer und gegebenenfalls Kassen in sogenannten Kooperationsvereinbarungen konkret regeln sollen. Dazu gehören die Organisation des Rettungsdienstes, Vorgaben zur Durchführung eines Einsatzes, Festlegung von Qualitäts- und Sicherheitskriterien, Einzelheiten zur Haftpflichtversicherung oder Kommunikationsmethoden.

„Künftig kann derjenige Rettungsdienst helfen, der dem Unfallort am nächsten ist, auch jenseits der jeweiligen Grenze. Wir haben damit die Voraussetzung geschaffen, dass verunglückten Menschen schnell und zuverlässig geholfen wird“, sagte Bahr.

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Heger und der Minister besuchten die im vergangenen Jahr eingeweihte Integrierte Leitstelle Nordoberpfalz in Weiden in der Oberpfalz. Sie ist für einen mehr als 100 Kilometer langen Grenzabschnitt mit der Tschechischen Republik zuständig und arbeitet bereits seit längerem mit dem regionalen Rettungsdienst in Pilsen zusammen. © hil/aerzteblatt.de

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