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Deutsche sehen medizinische Versorgung kritischer

Freitag, 5. April 2013

Gütersloh – Die Bundesbürger sehen die medizinische Versorgung in Deutschland zunehmend kritischer. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Demnach gaben 53 Prozent der Befragten der medizinischen Versorgung in Deutschland das Prädikat sehr gut oder eher gut. Vor zwei Jahren waren es noch 60 Prozent.

Gleichzeitig stieg der Anteil der Kritiker, so die Stiftung. In der aktuellen Frühjahrs­umfrage beurteilten 16 Prozent die Versorgung als sehr schlecht oder eher schlecht. 2011 lag dieser Anteil bei lediglich 10 Prozent. Bei der Gesundheitsberatung stehen die Apotheker weiterhin hoch im Kurs, so ein weiteres Ergebnis der Studie. 46 Prozent der Befragten gaben an, sich neben ihrem Arzt auch Rat in der Apotheke zu holen. Das gelte besonders für die ältere Generation. Dagegen spielen in der jungen Generation Freunde und Bekannte eine ähnlich wichtige Rolle.

Laut Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zeigte sich zudem eine erfreuliche Entwicklung in der Prävention an. Vor zwei Jahren waren 44 Prozent der Befragten der Meinung, ihr Schlaganfall-Risiko nicht selbst beeinflussen zu können. Dieser Anteil sank in der aktuellen Frühjahrsbefragung auf nur noch 20 Prozent. „Offensichtlich tragen die Aufklärungskampagnen der Vergangenheit Früchte“, so die Stiftung. © hil/aerzteblatt.de

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