NewsPolitikImmer mehr Minijobber im Gesundheitswesen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Immer mehr Minijobber im Gesundheitswesen

Montag, 8. April 2013

Saarbrücken – Die Zahl der Beschäftigten im Gesundheitswesen mit einem Minijob ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Zwischen den Jahren 2000 und 2011 habe sich die Zahl der Ärzte mit geringfügiger Beschäftigung auf 6.100 mehr als vervierfacht, berichtete am Montag die Saarbrücker Zeitung unter Berufung auf die Bundesagentur für Arbeit (BA). Die Zahl der Krankenschwestern und Hebammen auf Minijob-Basis stieg demnach im gleichen Zeitraum von 19.600 auf 54.600. Die Zahl der geringfügig beschäf­tigten Sprechstundenhilfen verdoppelte sich dem Bericht zufolge auf 113.000.

Für die Zunahme der Minijobs im Gesundheitswesen gibt es dem Bericht zufolge mehrere Gründe. Bei den Ärzten sei nach Angaben einer BA-Sprecherin zu beachten, dass es sich in den meisten Fällen um einen Nebenjob handele. „Ein Arzt im Krankenhaus könnte also noch zusätzlich in der Unfallaufnahme arbeiten“, sagte die Sprecherin der Zeitung.   

Bei den weiteren Minijobbern könnte es sich demnach zum Teil um eine Aufspaltung sozial­ver­sicherungs­pflichtiger Vollzeittätigkeiten handeln. Zudem könne zum Beispiel eine Arztpraxis die flexiblen Arbeitsmodelle nutzen, um in Stoßzeiten eine zusätzliche Sprechstundenhilfe auf Minijob-Basis zu beschäftigen, erklärte die Sprecherin. © dapd/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER