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Ärzteschaft

Bayerische Lan­des­ärz­te­kam­mer plädiert für unabhängige Fortbildungen

Dienstag, 9. April 2013

München – Die ärztliche Fortbildung generell unabhängig von der Industrie zu finan­zieren muss ein Fernziel der Ärzte und ihrer Institutionen in Deutschland sein. Das for­dert Heidemarie Lux, Vizepräsidentin der Bayerischen Lan­des­ärz­te­kam­mer (BLÄK), in der aktuellen Ausgabe des Bayerischen Ärzteblattes.

Nach einer langen und intensiven Aus- und Weiterbildungszeit müsse das erworbene medizinische Fachwissen „gehegt und gepflegt“ werden, schreibt Lux. Da komme eine finanzielle Unterstützung durch die Pharma- und Medizinprodukteindustrie mitunter gerade recht, „wenn da nicht die berüchtigten Nebenwirkungen wären“, so Lux.

Sie kritisierte, dass der Gesetzgeber Fortbildungen zwar vorschreibe und die Ärzte­kammern ein entsprechendes Angebot sicherstellten, zertifizierten und überwachten, aber die notwendige Finanzierung der Fortbildungen weitgehend ungeregelt sei.

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„Die Finanzierung der Fortbildung wird allein auf Ärzte abgewälzt“, kritisierte die Vizepräsidentin. Diese akzeptierten das Sponsoring durch die Industrie allein deshalb, weil es an Alternativen mangle. Lux forderte, die Krankenkassen sollten einen Beitrag für die ärztliche Fortbildung im Interesse der Patienten leisten. © hil/aerzteblatt.de

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