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Berliner sollen ihren Masern-Impfstatus überprüfen

Donnerstag, 11. April 2013

Berlin – Alle Berliner, die nach 1970 geboren wurden, sollten ihren Masern-Impfstatus überprüfen. Das hat die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit den Bürgern empfohlen. Hintergrund ist, dass in der Hauptstadt immer mehr Menschen an Masern erkranken. Bislang erfassten die Gesundheitsbehörden 43 Fälle. Im Vergleichszeitraum 2012 waren es lediglich fünf Fälle. Auffällig ist laut der Senatsverwaltung, dass mehr als die Hälfte der Erkrankten zwischen 16 und 45 Jahre alt ist. Etwa die Hälfte benötigte eine stationäre Behandlung, bei den älteren waren es sogar noch mehr.

Die Senatsverwaltung für Gesundheit hat die Berliner Ärzte aufgerufen, bei ihren Patienten auf den Masern Impfschutz besonders zu achten. Die Impfexperten der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) empfehlen, alle Kleinkinder ab dem Alter von elf Monaten zwei Mal gegen Masern zu impfen, meist in Kombination mit Mumps, Röteln und Varizellen. Danach besteht ein lebenslanger Schutz.

Darüber hinaus sollten sich auch alle Erwachsenen, die nach 1970 geborenen wurden und bislang nicht an Masern erkrankt waren, impfen lassen. Diese einmalige Impfung erfolgt normalerweise mit einem Kombinationsimpfstoff gegen Masern-Mumps und Röteln (MMR-Impfstoff). © hil/aerzteblatt.de

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