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Apotheker warnen vor dem Missbrauch von gebrauchten Fentanylpflastern

Donnerstag, 11. April 2013

Offenbach – Drogenabhängige untersuchen zunehmend die medizinischen Abfälle von Krankenhäusern und Altenpflegeheimen nach gebrauchten oder fälschlich verordneten Fentanylpflastern. Darauf hat der Hessische Apothekerverband hingewiesen. Die Süchtigen kochten die Pflaster aus, um den Wirkstoff herauszulösen. Anschließend injizierten sie die Mischung intravenös.

Alternativ kauten oder lutschten sie Pflasterreste, um den Wirkstoff über die Mund­schleimhaut aufzunehmen. „Obwohl es sich bei gebrauchtem Fentanylpflaster um Hausmüll handelt, sollten die Pflaster in Krankenhäusern und Altenpflegeheimen eingesammelt, zerschnitten und an einem gesicherten Ort bis zur endgültigen Entsorgung verwahrt werden“, forderte der Apothekerverband.

Privatleute sollten überzählige Pflaster an die Apotheken zurückgeben, die sie entsorgten. Besonders wichtig sei, dass die Pflaster nicht in Kinderhände gelangten, denn dies könnte im schlimmsten Fall zu Herzstillstand und schweren Atemproblemen führen.

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Der Apothekerverband wies außerdem darauf hin, dass einige Drogenabhängige versuchten, durch den Besuch bei verschiedenen Ärzten an Rezepte über fentanylhaltige Arzneimittel zu kommen, auch an entsprechendes Nasenspray. © hil/aerzteblatt.de

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