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Hessen will 2.000 neue Studentenwohnungen bauen

Freitag, 12. April 2013

Berlin – Die hessische Landesregierung will bis im kommenden Jahr 2.000 zusätzliche Wohnheimplätze für Studierende schaffen. 1.000 Wohnheimplätze will das Land mit 15 Millionen Euro Zuschuss fördern, was bei Kosten von 60.000 Euro pro Platz 15.000 Euro Zuschuss ausmacht. Weitere 75 Millionen Euro stehen für Darlehenszuschüsse zur Verfügung – dies soll weitere 1.000 Wohnungen finanzieren. „Das ist ein erfreuliches und notwendiges Signal an die Studierenden und ihre Eltern“, sagte Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW).

Laut DSW gibt es derzeit auch positive Entwicklungen in weiteren Ländern: Schleswig-Holstein unterstütze den Bau von mehreren Wohnheimen, Rheinland-Pfalz habe dem Studierendenwerk Vorderpfalz jüngst eine Zusage für Zuschüsse zu einem neuen Studentenwohnheim erteilt. „Nordrhein-Westfalen hat seit Ende 2012 ein neues Förder­programm, wenn auch leider ausschließlich mit vergünstigten Darlehen und einem eher geringen Volumen“, ergänzte Meyer auf der Heyde.

Die Länder Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen engagieren sich laut dem DSW bereits seit Jahren mit Zuschussprogrammen für den Studentenwohnheimbau.

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Das DSW sieht allerdings auch den Bund in der Pflicht: Mit 2,5 Millionen Menschen studierten so viele wie nie zuvor. Das sei politisch gewollt und „eine Riesenchance“, so Meyer von der Heide. Für die Studierenden preisgünstigen Wohnraum zu schaffen, sei daher eine Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern, so der DSW-General­sekretär. © hil/aerzteblatt.de

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